Gemetzel an den Vögeln

Windkraft. Ein in der Öffentlichkeit wenig bekannter Aspekt ist die Wirkung der Windräder auf unsere Vogelwelt, insbesondere auch der Zugvögel. Leider bilden diese Anlagen regelrechte Barrieren für unsere gefiederten Begleiter, denen diese auf ihren Flügen nicht ausweichen können. Darum versuchen sie hindurchzukommen, mit dem Ergebnis, vollkommen zerfetzt in der Nähe solcher Schreddermaschinen herumzuliegen. Auch Fledermäuse müssen daran glauben. Diese Tiere sind ihrer besonderen Sinne wegen zwar in der Lage durch sich drehende Rotorblätter hindurch zu schlüpfen, doch wird ihnen anschließend der von Windrädern erzeugte Luftdruck, welcher die Lungen platzen lässt, zum Verhängnis. In einem erst kürzlich gehaltenen Diavortrag hat der Ornithologe Prof. Dr. Martin Kraft von der Universität Marburg hierüber bestürzende Bilder vorgeführt, welche unter die Haut gingen. Ironischerweise darf der Steuerzahler dieses Gemetzel auch noch unter dem Stichwort „Öko-Abgabe“ honorieren. Je dichter nun das Netz der Windkraftanlagen in der Zukunft werden soll, desto verheerender wird auch die Todesrate nach einer Realisierung der Planung sein, was verzweifelt an den Buchtitel „Der stumme Frühling“ erinnert. Die Folge wäre dann nicht nur die Dezimierung oder der Verlust vieler Arten, sondern auch die nachhaltige Störung des biologischen Gleichgewichts, welches auf der Balance des natürlichen Nahrungsangebotes beruht. Ob man dann zum Ausgleich wieder über den Einsatz von Giften nachzudenken beginnt?! Inzwischen fängt eine ständig wachsende Anzahl von Bürgern an, sich unter den verschiedensten Gesichtspunkten umfassend über den angeblichen Nutzen solcher Windparkanlagen zu informieren, um dann folgerichtig die Verspargelung unserer Landschaft abzulehnen. Den Gegenpol bildet eine übermächtige Lobby, die hauptsächlich aus finanziellen Gründen das Sagen diktatorisch für sich in Anspruch nimmt und möglichst viele Anlagen durchzusetzen sucht. Ob einigen die Umwelt noch etwas bedeutet, wird die Zukunft zeigen. Thea Hülsebus, Bad Berleburg-Berghausen

Windkraft. Ein in der Öffentlichkeit wenig bekannter Aspekt ist die Wirkung der Windräder auf unsere Vogelwelt, insbesondere auch der Zugvögel. Leider bilden diese Anlagen regelrechte Barrieren für unsere gefiederten Begleiter, denen diese auf ihren Flügen nicht ausweichen können. Darum versuchen sie hindurchzukommen, mit dem Ergebnis, vollkommen zerfetzt in der Nähe solcher Schreddermaschinen herumzuliegen.


Auch Fledermäuse müssen daran glauben. Diese Tiere sind ihrer besonderen Sinne wegen zwar in der Lage durch sich drehende Rotorblätter hindurch zu schlüpfen, doch wird ihnen anschließend der von Windrädern erzeugte Luftdruck, welcher die Lungen platzen lässt, zum Verhängnis. In einem erst kürzlich gehaltenen Diavortrag hat der Ornithologe Prof. Dr. Martin Kraft von der Universität Marburg hierüber bestürzende Bilder vorgeführt, welche unter die Haut gingen. Ironischerweise darf der Steuerzahler dieses Gemetzel auch noch unter dem Stichwort „Öko-Abgabe“ honorieren.


Je dichter nun das Netz der Windkraftanlagen in der Zukunft werden soll, desto verheerender wird auch die Todesrate nach einer Realisierung der Planung sein, was verzweifelt an den Buchtitel „Der stumme Frühling“ erinnert. Die Folge wäre dann nicht nur die Dezimierung oder der Verlust vieler Arten, sondern auch die nachhaltige Störung des biologischen Gleichgewichts, welches auf der Balance des natürlichen Nahrungsangebotes beruht. Ob man dann zum Ausgleich wieder über den Einsatz von Giften nachzudenken beginnt?!


Inzwischen fängt eine ständig wachsende Anzahl von Bürgern an, sich unter den verschiedensten Gesichtspunkten umfassend über den angeblichen Nutzen solcher Windparkanlagen zu informieren, um dann folgerichtig die Verspargelung unserer Landschaft abzulehnen. Den Gegenpol bildet eine übermächtige Lobby, die hauptsächlich aus finanziellen Gründen das Sagen diktatorisch für sich in Anspruch nimmt und möglichst viele Anlagen durchzusetzen sucht. Ob einigen die Umwelt noch etwas bedeutet, wird die Zukunft zeigen.
Thea Hülsebus, Bad Berleburg-Berghausen

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