Wahlen

Georg Sunke schafft es nicht auf Landesliste zur NRW-Wahl

Kandidiert für die Linke bei der NRW-Landtagswahl im kommenden Mai: Melanie Becker (Mitte) aus Siegen.

Kandidiert für die Linke bei der NRW-Landtagswahl im kommenden Mai: Melanie Becker (Mitte) aus Siegen.

Foto: Die Linke Siegen-Wittgenstein

Wittgenstein.   Der Berleburger Chef der Linken-Fraktion unterliegt bei der Kandidatur um Listenplatz 10. Den Kreis Siegen-Wittgenstein vertritt eine Siegenerin.

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Erstmals hat es ein Kandidat aus dem Kreisverband Siegen-Wittgenstein auf die Landesliste der NRW-Linken geschafft. Es ist allerdings nicht der Fraktionschef der Bad Berleburger Linken, Georg Sunke, sondern die Siegenerin Melanie Becker, die sich am 14. Mai zur NRW-Landtagswahl stellt.

Bei der Landesvertreter-Versammlung der Partei konnte sich Becker in einer spannenden Stichwahl um Platz 19 der 40-köpfigen Landesliste deutlich durchsetzen. Dabei überzeugte die 28-jährige Siegenerin die knapp 200 Delegierten nicht zuletzt mit einer kämpferischen Rede zu ihren politischen Themenschwerpunkten Tierschutz, Umwelt- und Queer-Politik. Sie skandalisierte die Kinder- und Altersarmut – und setzt sich für eine menschenwürdige Geflüchteten-Politik ein. Becker ist Studentin der Sprachwissenschaft an der Uni Siegen und Fraktionsgeschäftsführerin der linken Ratsfraktion im Rat der Stadt Siegen.

„Unrecht“ im System aufdecken

Georg Sunke, Stadtverordneter im Rat der Stadt Bad Berleburg, kandidierte für den vorderen Listenplatz 10, es reichte bei sehr starker Konkurrenz aber nicht zum Wahlerfolg. Der gebürtigte Essener kämpft im Berleburger Stadtrat mit seinem Genossen Hans Ullrich Seibel in Fraktionsstärke für die Interessen der Berleburger Bürger – stets bemüht, „Unrecht“ im System aufzudecken, ob in Rat oder Verwaltung.

„Es ist geschafft“, zeigt sich Ingo Langenbach als Kreissprecher der Linken Siegen-Wittgenstein erleichtert. „Jetzt freuen wir uns auf einen kraftvollen Wahlkampf mit Melanie und Georg in unserem Kreisgebiet und auf die Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Es ist höchste Zeit, wieder eine starke Linke im Landtag zu haben, die sich für die Interessen der Menschen einsetzt.“

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