Wirtschaft

Gute Nachrichten für Kunden und Handel in Wittgenstein

Das Händlertreffen beweist die starke Verbindung der Wittgensteiner Händlerschaft – Von links im Bild: Jens Schmidt (Markt und Tourismus Bad Berleburg), Stefan Küpper (Bonuspunkt Wittgenstein), Alexandra Althaus (Erndtebrück), Margit Schröder (Bad Laasphe) , Marco Butz (IHK), Karsten Wolter (Markt und Tourismus Bad Berleburg), Klaus Willmers (Handelsverband Südwestfalen) und Hans-Dieter Birkelbach (Erndtebrück).

Foto: Lars-Peter Dickel

Das Händlertreffen beweist die starke Verbindung der Wittgensteiner Händlerschaft – Von links im Bild: Jens Schmidt (Markt und Tourismus Bad Berleburg), Stefan Küpper (Bonuspunkt Wittgenstein), Alexandra Althaus (Erndtebrück), Margit Schröder (Bad Laasphe) , Marco Butz (IHK), Karsten Wolter (Markt und Tourismus Bad Berleburg), Klaus Willmers (Handelsverband Südwestfalen) und Hans-Dieter Birkelbach (Erndtebrück). Foto: Lars-Peter Dickel

Bad Berleburg/Wittgenstein.  Das erste regionale Händlertreffen in Wittgenstein hat Symbolkraft und es startet auch gleich mit einer guten Nachricht zur Bonuskarte.

Das erste regionale Händlertreffen in Wittgenstein hat Symbolkraft und es startet auch gleich mit einer guten Nachricht für alle Kunden und Geschäftsleute, die sich unter dem Dach der Bonuspunkt-Wittgenstein Karte versammelt haben: Ab 5. April gilt die Bonuspunkt-Karte über die jeweils städtische Grenze von Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück hinaus (mehr Details im Interview rechts).

Aber der Reihe nach: Zunächst übernahm Jens Schmidt als 2. Vorsitzender des einladenden Vereins Markt und Tourismus Bad Berleburg bildhaft die Regie. Er malte einen kleinen schwarzen Punkt auf ein großes weißes Papier. Dieses Gleichnis soll symbolhaft dafür stehen, dass man leicht bei der Fokussierung seines eigenen Problems das Große und Ganze aus dem Blick verliere. Mit dem ersten gemeinsamen Treffen von Händlern aus allen drei Wittgensteiner Kommunen soll der Zusammenhalt - das große Ganze - gestärkt werden, dass mit der Bonuskarte bereits ein Ziel hat: Kunden belohnen und dadurch Wertschöpfung in Wittgenstein halten.

Interkommunaler Handel

Dass jetzt auch die letzte Hürde des interkommunalen Bonussystems gefallen ist, freut Händler und Kunden: „Das ist ein riesiger Schritt für alle“, sagt Stefan Küpper, Vorsitzender des Vereins „Bonuspunkt Wittgenstein“, über diese Neuerung. „Und vor allem ein großer Fortschritt für das gesamte Projekt, bei dem die Wittgensteiner die interkommunale Zusammenarbeit wirklich leben. So rücken wir alle noch näher zusammen.“

Neue Bonus-Partner

Ab April kommen auch weitere Geschäftsleute dazu, die ihren Kunden Bonuspunkte anbieten wollen: Einer ist der Wemlighäuser Uwe Bollhorst mit seiner Firma für Landtechnik & Schlosserei. Mit dabei ist außerdem der Landhandel Knoche in Feudingen und die Raiffeisen Westmarkt Warengenossenschaft in Bad Laasphe.

Das Engagement der Raiffeisen-Genossenschaft ist vor allem in Kombination der R-Kundenkarte und der Bonuspunkt-Karte interessant: Der Tankkunde, der seine Bonuscard bei der Raiffeisen registrieren lässt, kann mit der R-Karte an bundesweit mehr als 800 Tankstellen mit R- und TND-Logo tanken und Bonuspunkte sammeln.

Neue Sonntagsöffnungszeiten

Das erste Händlertreffen hatte aber weit mehr zu bieten als die guten Nachrichten zur Bonuskarte. Karsten Wolter als 1. Vorsitzender von Markt und Tourismus erläuterte, dass die Bad Berleburger Händlerschaft künftig die Sonntagsöffnungszeiten verändern will. Beobachtungen hätten gezeigt, dass ein Vorziehen des fünfstündigen Zeitraums statt von 13 bis 18 auf nun 12 bis 17 Uhr sinnvoll ist. Außerdem verwies Wolter erneut auf die Veränderung, dass die Traditionsmärkte in diesem Jahr wegen der Bauarbeiten am Marktplatz auf den Rathauspark als Veranstaltungsort ausweichen werden.

Neu für Wittgenstein und nicht nur für Bad Berleburg kann ein weiteres Projekt sein, dass Jens Schmidt vorstellte. Neben der Bonuskarte soll eine gemeinsame Einkaufstasche Wittgenstein als Einkaufsregion nach außen darstellen und den Charakter des Einkaufserlebnisses steigern.

Einheitliche Tragetasche

Diese Tüte wird aus Papier sein und nicht aus Plastik. Sie wird in drei Größen verfügbar sein und kann durch ihre zentrale Beschaffung im Einkauf günstiger sein, als vergleichbare und individualisierte Tragetaschen, so Schmidt. Er präsentierte mehrere Wegmarken bis zum nun feststehenden Entwurf, der den zentralen Slogan „Heimat zum Mitnehmen“ enthält und zugleich eine Umrisskarte Wittgensteins mit den drei Kernorten zeigt. Das einheitliche Design geht auch wieder auf die Corporate-ID der Wittgenstein Card zurück, womit sich der Kreis im Handel schließt. Die Tüten sind bestellbar, werden aber vorerst wohl nur an die Mitgliedsbetriebe des Vereins Bonuspunkt Wittgenstein ausgeliefert.

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