Jagdunfall

Hirsch verletzt Mann bei Drückjagd in Bad Berleburg schwer

Bei einem Jagdunfall in der Nähe von Richstein wird ein Mann durch einen Hirsch schwer verletzt. Er muss mit dem Rettungshubschrauber "Christoph Gießen" in eine Marburger Klinik geflogen werden

Bei einem Jagdunfall in der Nähe von Richstein wird ein Mann durch einen Hirsch schwer verletzt. Er muss mit dem Rettungshubschrauber "Christoph Gießen" in eine Marburger Klinik geflogen werden

Foto: Matthias Böhl

Bad Berleburg.  Der Verletzte muss von den Rettungskräften aufwändig aus unwegsamem Gelände und dichtem dichten Wald zum Hubschrauber gebracht werden.

Ein schwerer Jagdunfall ereignete sich am Samstagnachmittag in Bad Berleburg in der Nähe des Forsthauses Hülshof bei Richstein. Ein Mann wurde anschließend mit schweren Verletzungen in die Uniklinik Marburg geflogen.

In dem weitläufigen Gebiet zwischen der Gemarkung Harfeld und Sassenhausen hatte am Samstag eine Drückjagd stattgefunden. Dabei war ein Mann, der an der Jagd beteiligt war, von einem Hirsch überrannt und mitgeschleift worden. Dabei erlitt er schwere Verletzungen im Hals- und Gesichtsbereich.

Der Rettungswagen der DRK-Rettungswache Womelsdorf und der DRK-Notarzt aus Bad Laasphe wurden in das unzugängliche, abschüssige Gebiet gerufen. Alarmiert wurde auch die Löschgruppe Richstein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Berleburg, da der Mann abseits in unwegsamem Gelände lag.

Erstversorgung an Unfallstelle

Nach der Erstversorgung im dichten Wald musste der Verletzte mit Hilfe der Feuerwehr einige hundert Meter aus dem Wald transportiert werden, um ihm mit dem Rettungswagen zu einer befestigten Straße bringen zu können. Aufgrund der Schwere der Verletzungen forderten die Rettungsteams einen Hubschrauber für den weiteren Transport an.

Der Rettungshubschrauber „Christoph Gießen“ von der Johanniter Luftrettung landete wenige Meter weiter oben auf dem Harfeld in einer großen Wiese. Nach der Versorgung vor Ort wurde der Mann in eine Marburger Klinik geflogen. Ob er als Treiber oder Schütze bei der Jagd aktiv war und ob Lebensgefahr besteht, konnte nicht gesagt werden.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben