„NABiWo“

Initiative lässt sich Studie fördern

Das nötige zentrale Hackschnitzel-Heizwerk für das Nahwärmenetz soll auf dem Gelände von Enrico Beuters „Holzenergiezentrum“ entstehen. Hier lagert ohnehin bereits der notwendige Rohstoff.

Foto: Eberhard Demtröder

Das nötige zentrale Hackschnitzel-Heizwerk für das Nahwärmenetz soll auf dem Gelände von Enrico Beuters „Holzenergiezentrum“ entstehen. Hier lagert ohnehin bereits der notwendige Rohstoff. Foto: Eberhard Demtröder

Birkelbach/Womelsdorf.   Neues vom Nahwärme-Projekt für Birkelbach und Womelsdorf: Im Januar wollen die Organisatoren den Antrag auf Geld aus Leader-Topf stellen.

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Das Ergebnis der Umfrage war Ende Juli schon deutlich: Die Hausbesitzer in den beiden Nachbardörfern Birkelbach und Womeldsdorf sind am Projekt „Nahwärmenetz“ grundsätzlich interessiert. Gut zwei Drittel wollen sich anschließen lassen – wenn es denn unterm Strich mit den Kosten stimmt und man als Hauseigentümer später auch noch Energie spart. Genau das soll jetzt eine Machbarkeitsstudie zeigen.

Rund 15 000 Euro könnte diese Studie eines kompetenten Ingenieur-Büros kosten, schätzt Alexander Blecher vom Initiativkreis „NaBiWo“. Davon könnten rund 65 Prozent aus Mitteln des laufenden Leader-Programms für die Region Wittgenstein finanziert werden, die man im Januar auch offiziell beantragen werde.

LAG sendet positives Signal

Dass ein solcher Antrag Erfolg haben könnte, hatte die Lokale Aktionsgruppe (LAG) für die Leader-Region Wittgenstein bereits Ende November signalisiert. „Die fanden den Charakter des Projekts gut“, freut sich Blecher. Und das Projekt passe ja auch in die Landschaft: „Wir haben mit Siegen-Wittgenstein den waldreichsten Kreis in ganz Deutschland – wenn wir da jetzt nichts machen...“

Mit der Studie wolle der Initiativkreis aber sichergehen, dass sich das Nahwärmenetz samt zentralem Hackschnitzel-Heizwerk nahe dem Birkelbacher Bahnhof auch wirklich rechne, erklärt Blecher – „in einer doch relativ dünn besiedelten Struktur“.

Für 35 Prozent noch Sponsoren gesucht

Und mit den Ergebnissen werde man dann im Idealfall noch einmal auf die Birkelbacher und Womelsdorfer zugehen, um weitere Überzeugungsarbeit zu leisten. Denn: „Je mehr angeschlossene Haushalte wir haben, desto besser.“ Desto günstiger werde es dann nämlich für den einzelnen Haushalt.

65 Prozent des Geldes für die Studie aus dem Leader-Topf – bleibt ein Rest von 35 Prozent. Dass auch er aufgebracht werden kann, davon ist Blecher überzeugt: „Es gibt mehrere Leute aus dem Ort, die das Projekt so super finden, dass sie es auch finanziell unterstützen würden.“

Basis-Daten werden ausgewertet

Blecher hofft nun, dass auf den bald gestellten Förderantrag bei der LAG auch „relativ zeitnah eine positive Rückmeldung kommt“ – und die Ingenieure mit der eigentlichen Arbeit an der Studie beginnen können. Die Basis-Daten dafür habe der Initiativkreis ja im Lauf des Jahres bereits in den Haushalten gesammelt. „Einige Wochen“ werde es dann wohl dauern, vermutet Blecher, bis das Ergebnis vorliege.

Sowohl für die Studie als auch später für den Aufbau des Netzes „wollen wir das beste Ingenieur-Büro bekommen“, betont Blecher. „Wir wollen, dass unser Nahwärmenetz wegweisend ist.“

Mehr Infos im Internet: www.nabiwo.de

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