CVJM Wittgenstein

Jugendliche aus Wittgenstein drücken Resetknopf im Norden

Gaudestadt in Norwegen ist das Ziel der Ferienfreizeit des CVJM Wittgenstein. 45 Mädchen und Jungen erkunden die Fjordlandschaft. Außerdem unternehem sie eine Draisinenfahrt auf alten Gleisen.

Gaudestadt in Norwegen ist das Ziel der Ferienfreizeit des CVJM Wittgenstein. 45 Mädchen und Jungen erkunden die Fjordlandschaft. Außerdem unternehem sie eine Draisinenfahrt auf alten Gleisen.

Foto: Niklas Pietrowski / WP

Gautestad/Bad Berleburg.  Mit einem Reset begann auch die Reise, als die Jugendlichen in Gautestad ankamen, stellten sie schnell fest, dass es keinen Handyempfang gibt.

Der CVJM Wittgenstein organisierte auch in diesem Jahr wieder seine beliebten Freizeiten in andere Länder, ein Ziel in diesem Jahr war unter anderem Norwegen. Eine Gruppe Jugendlicher, bestehend aus 45 Jungen und Mädchen, machten sich am 12. Juli auf den Weg ins unbekannte Land. Natürlich nicht allein: Der CVJM stellte eine Truppe aus acht Mitarbeitern plus Küchenteam, Busfahrer und Brandwache zusammen, die diese Fahrt bis ins kleinste Detail über mehrer Monaten geplant haben.

Die Freizeiten stehen immer unter einem Motto. Für diese Freizeit ist es der Begriff „Reset“ oder auf Deutsch „Zurücksetzen“. Mit einem Reset begann auch die Reise, als die Jugendlichen einen Tag später in Gautestad ankamen, und die ersten ihr Handy zückten, stellten sie schnell mit einem großen Schreck fest, dass es keinen Empfang am Haus gibt. Passend zu diesem Thema gestalteten die Mitarbeiter die Freizeit.

Die ersten Tage

In den ersten Tagen der Freizeit stand das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Mit Spielen und verschiedenen Aktivitäten wurden die ersten Tage gestaltet. Dadurch, dass das Wetter in Gautestad in den ersten Tagen mitspielte, war es den Mitarbeitern und den Teilnehmern möglich, den angrenzenden großen See zu besuchen, hierbei hatten die Teilnehmer die Chance zu Schwimmen oder auch Kanu zusammen zu fahren.

„Die Teilnehmer nutzen dieses Angebot auf der Freizeit gerne“, sagte Thorsten Betz , Leiter der Freizeit. Die Teilnehmer fuhren mit den Kanus und den kleinen Boote zu den verschiedenen kleinen Inseln, die sich auf dem See befinden. Außerdem hatten sie die Möglichkeit mit Absicherung eines Mitarbeiters von einer rund drei Meter hohen Klippe zu springen, die die Teilnehmer auf einer der Inseln vorfanden. „Ich bin im Voraus einmal selber gesprungen, um sicher zu gehen, dass alles sicher genug ist“, berichtete Thorsten Betz.


Auf einsamen Gleisen

Ein Highlight der Freizeit war sicherlich der Tagesausflug nach Flekkefjord, nach einer rund dreistündigen Hinfahrt hatten die Mitarbeiter eine Draisinenfahrt geplant. Draisine sind Fahrradähnliche Fahrzeuge, mit denen man auf Schienen Fahren kann. Eine rund 34 Kilometer lange Strecke wurde gefahren, Höhepunkte hierbei waren die teils zwei Kilometer langen Tunnel auf der alten Bahnstrecke.

Zur Hälfte jeder Freizeit planen die Mitarbeiter ein Bergfest. Auch so ein Bergfest steht unter einem Motto, dieses Jahr war das Motto Wikinger. Zum Beginn des Tages mussten die Teilnehmer Wikinger Wettbewerbe absolvieren. Altertümliche Spiele wie Baumstammweitwerfen oder Bogenschießen standen auf dem Plan. Am Abend durften die Teilnehmer sich in Schale werfen, denn zu so einem Bergfest kleidet man sich natürlich auch entsprechend schick. Los ging das eigentliche Bergfest mit einem kleinen Fotoshooting mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Anschließend ging jeder mit seinem Partner zum Abendessen.

Ein Höhepunkt des Tages war die Aufgabe, einen kurzen Film zu drehen, hierbei dürften sich die Teilnehmer verschiedene Arten von Filmen aussuchen, z.B Liebe, Horror, Komödie usw... Jede Gruppe durfte ihren Film individuell gestalten und drehen. Nachdem die einzelnen Filme fertig waren, wurden die Filme der ganzen Gruppe gezeigt. Am Ende des Abends gab es noch eine Oskar Verleihung für die besten Filme und der Abend klang bei einer schönen kleinen Party aus.

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