Klimaschutz-Preis

Klimaschutzpreis 2021: Das ist der Gewinner in Erndtebrück

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Plant for the Planet pflanzt im vergangenen Jahr Bäume bei Benfe (Archivbild).

Plant for the Planet pflanzt im vergangenen Jahr Bäume bei Benfe (Archivbild).

Foto: Lisa Rita Klaus / WP

Erndtebrück.  Plant for Planet, Klima-Kita und Rosengarten „Alter Friedhof“: Im Umweltausschuss wurde der Gewinner des Klimaschutzpreises bekannt gegeben.

Die Gewinner des Klimaschutzpreises von Westenergie stehen fest: Der erste Preis – und damit ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro – geht an die Initiative Plant for the Planet, die einen „Familien-Apfel-Weg“ als örtlichen Wanderweg mit Informationen rund um den Apfel plant.

Ziel: Mit dem neuen Wanderweg sollen alle Spielplätze, der Rosengarten und der neue Bürgergarten in Erndtebrück verbunden werden. „Es wird neun Stationen geben. An allen Stationen (Spielplätzen) sind Apfelbäume gepflanzt worden. Dort wollen wir eine Tafel mit Informationen über diese Apfelsorte aufstellen“, heißt es in der Bewerbung. „Das ist eine schöne Idee. Es wurde auch schon ein Maskottchen entworfen“, so Steffen Haschke (CDU), Mitglied der Jury. „Wir waren uns als Jury hier schnell einig.“

Zweiter und dritter Platz

Antje Laues-Oltersdorf und Renate Ludwig-Bernshausen erhalten als Zweitplatzierte ein Preisgeld von 400 Euro für ihre Sammlung und Erhaltung alter Rosenarten und die Pflege des Rosengartens „Alter Friedhof“. 100 Euro und mehrere Sachspenden erhält der dritte Platz – die Klima-Kita. „Die Klima-Kita hat ein ausführliches Konzept vorgestellt, was an sich aber kein einzelnes Projekt ist“, erklärt Haschke. „Durch die diversen Material-Sachspenden – beispielsweise ein Insektenhotel – sollen die Kinder die Möglichkeit haben, am lebenden Beispielen lernen zu können.“

Und: „Alle drei Bewerber haben Projekte vorgestellt, die ein Alleinstellungsmerkmal für die Gemeinde haben“, freut sich Steffen Haschke. Und auch Bürgermeister Henning Gronau dankte allen Bewerbern und Westenergie für das Engagement. Die Preisverleihung aber, wird – Corona-bedingt – im kommenden Jahr nachgeholt. „Wir kamen zu dem Entschluss, dass es besser ist, die Preisverleihung zu verschieben, damit nicht allzu viele Personen heute Abend hier im Saal sind“, so Haschke.

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