1. Mädels-Flohmarkt

Kulturhalle Dotzlar: Überraschend viele Stände aufgebaut

Die bunte Vielfalt auf dem Mädels-Flohmarkt in der Kulturhalle Dotzlar zieht junge Frauen und Junggebliebene magisch an – und zwar auf beiden Seiten der Verkaufsstände. 

Die bunte Vielfalt auf dem Mädels-Flohmarkt in der Kulturhalle Dotzlar zieht junge Frauen und Junggebliebene magisch an – und zwar auf beiden Seiten der Verkaufsstände. 

Foto: Emma Rothenpieler

Dotzlar.  Beim ersten Second-Hand-Markt für Frauen und Mädchen ist die Resonanz erstaunlich gut. Vorbild: eine erfolgreiche Veranstaltung in Bad Laasphe.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Viele Frauen und Mädchen hat es am Sonntag in die Kulturhalle Dotzlar getrieben – der dortige Mädels-Flohmarkt ließ ihre Herzen einfach höherschlagen.

Kleidung, Schmuck, Accessoires und Schuhe in allen Größen, Variationen und Farben liegen an über 30 Ständen aus und warten auf ihre neuen Besitzer. Frauen jeder Altersklasse stöbern durch das vielfältige Angebot. Und nicht selten machen sie dabei tolle Schnäppchen, finden ihr ganz persönliches Lieblingsstück. Aber der Flohmarkt hatte noch viel mehr zu bieten als nur das reine Shoppen: nette Unterhaltungen an jeder Ecke, altbekannten Gesichtern begegnen, neue Bekanntschaften schließen -- und das bei einer ganz entspannten, harmonischen Atmosphäre.

Endlich ein Angebot im Berleburger Raum

„Wir wollten eigentlich erst einmal klein anfangen. Das ist der erste Flohmarkt, den wir organisiert haben. Aber als es sich ‘rumgesprochen hat, wollten sich immer mehr Frauen beteiligen. Es verlief dann quasi nach dem Schneeball-Prinzip – und so sind wir nun doch bei etwa 30 Ständen”, freut sich Melanie Kaiser, die den Mädels-Flohmarkt gemeinsam mit Annina Jung organisiert hat.

„Wir shoppen alle gerne und wir schmeißen nicht gerne weg – und es ist schön, wenn Dinge, die selbst nicht mehr getragen werden, dann von anderen wertgeschätzt werden. Auch Bedürftige sind für Flohmärkte immer sehr dankbar”, erklärt Kaiser ihre Hintergedanken und Motivation für Flohmärkte.

Mit so vielen Besucherinnen nicht gerechnet

Annina Jung ist ebenfalls ein Fan von Flohmärkten: „Man will gerne Dinge loswerden, aber auch nachkaufen. Da bietet sich ein Flohmarkt perfekt an. Wir sind wirklich sehr zufrieden. Und wir haben nicht damit gerechnet, dass so viele Besucherinnen kommen würden.” Für Melanie Kaiser und Annina Jung steht fest: Das war zwar der erste Second-Hand-Markt, den sie organisiert haben – aber bestimmt nicht der letzte. Übrigens: Der Bad Laaspher Mädels-Flohmarkt, der jedes halbe Jahr stattfindet, hat den beiden Organisatorinnen als Vorbild gedient.

Saskia Bald besucht regelmäßig Mädels-Flohmärkte und Kinderbasaren – als Käuferin und als Verkäuferin. In Dotzlar hat sie einen eigenen Stand mit allerlei Schmuckstücken. „Es ist toll, dass es einen Mädels-Flohmarkt auch mal im Berleburger Raum gibt”, zeigt sie sich glücklich. „Es gefällt mir richtig gut hier. Es ist nicht überladen – man hat genug Platz. Und es ist toll, dass Kleidungsstücke sozusagen eine zweite Runde bekommen – und nicht weggeworfen werden”, sagt Bald.

Zufriedene Gesichter und vollgepackte Tüten

Die Resonanz zum neuen Flohmarkt für Frauen ist von allen Seiten nur positiv – das zeigen unter anderem die zufriedenen, strahlenden Gesichter all jener Frauen, die die Kulturhalle wieder verließen – mit vollgepackten Tüten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben