Gastronomie

Michelin-Stern für das Restaurant „Ars vivendi“ in Bad Laasphe ist verglüht

Der einstige Küchenchef arbeitet nicht mehr im Restaurant „Ars vivendi“.

Der einstige Küchenchef arbeitet nicht mehr im Restaurant „Ars vivendi“.

Foto: WP

Bad Laasphe.   Der Stern im Restaurant „Ars vivendi“ im Hotel Jagdhof Glashütte in Bad Laasphe ist verglüht. In neun der vergangenen zwölf Jahren hatte es in der Küche im Wittgensteiner Land gefunkelt. für 2013 hat der Guide Michelin das Haus aus seinem Sternenhimmel gelöscht. Damit bleibt Südwestfalen auf der gastronomischen Landkarte eine Region ohne Sternenglanz.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

2001 hatte es den ersten "Stern" für das "Ars vivendi" im Hotel Jagdhof Glashütte in Bad Laasphe gegeben. Ohne Michelin-Stern blieb die Küche danach nur in den Jahren 2002, 2009 und 2010 - und nun auch im kommenden Jahr 2013.

Das „Ars vivendi“ ist derzeit wegen Umbauarbeiten geschlossen. Auch arbeitet der einstige Küchenchef Jörg Diekert nicht mehr dort. Bundesweit strich Michelin 24 Sterne und vergab 255 - so viele wie noch nie. Dunkel bleibt es in ganz Westfalen deshalb nicht.

Drei neue Sterne strahlen. So freut sich Henri Bach, Küchenchef im Restaurant Rincklake’s in Harsewinkel, Kreis Gütersloh, über einen Stern. Bach arbeitet erst seit Februar in Harsewinkel. Zuvor hatte er viele Jahre im Essener Zwei-Sterne-Restaurant Résidence gekocht. Sein Erfolgsrezept: klassische französische Gourmetküche mit kreativen Akzenten.

43 Betriebe in NRW bringen es auf 51 Sterne

Über einen Stern freut sich auch André Skupin, Küchenchef im „Kaiserhof - Gourmet 1895“ in Münster, nicht minder ist der Jubel in Rheda-Wiedenbrück im Restaurant Reuter über den ersten Stern ausgefallen. Unter Leitung von Iris Bettlinger hat sich das Restaurant mit seiner regionalen Küche einen Namen gemacht.

Insgesamt bringen es 43 Betriebe in Nordrhein-Westfalen auf 51 Sterne. Einer von zehn Drei-Sterne-Tempeln in Deutschland ist das „Vendome“ in Bergisch Gladbach mit Küchenchef Joachim Wissler. Die Michelin-Inspektoren testen nicht nur Spitzenbetriebe, sondern alle Arten von Restaurants - bis hin zu Bistros. Einen Trend machten sie aus: Die Zahl der Restaurants, die ihren Gästen ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis in lockerer und ungezwungener Atmosphäre bieten, wächst. - Also, guten Appetit.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben