Bildung

Musik, die ohne Umwege in Kopf, Herz und Beine geht

Der Liedergarten Arfeld regt Kinder und Eltern zum Singen an. Die musikalische Früherziehung soll möglichst auch heimischen Chören neue Mitglieder bringen.

Foto: Eberhard Demtröder

Der Liedergarten Arfeld regt Kinder und Eltern zum Singen an. Die musikalische Früherziehung soll möglichst auch heimischen Chören neue Mitglieder bringen.

Arfeld.   Der „Liedergarten Arfeld“ sucht neue Kinder ab 18 Monaten als Teilnehmer.

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Der „Liedergarten Arfeld“ sucht neue Kinder ab 18 Monaten als Teilnehmer. Los geht es mit dem neue Programm in den Frühling, eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Und das Konzept hat sich bewährt: „Durch Singen und Musizieren werden die Konzentrations- und Sprachfähigkeit von Kindern gesteigert“, sagt die Leiterin der Gruppe, Birte Nöh aus Bad Berleburg – „und sogar deren Sozialverhalten und Kommunikationsfähigkeit gefördert.“

Mit dem ganzen Körper musizieren

Kinder weisen von Geburt an musikalische Verhaltensweisen auf: Zunächst musizieren sie mit dem eigenen Körper und mit Gegenständen aus ihrem Umfeld, indem sie gurgelnd und quietschend ihre Stimme erproben, mit Händen und Füßen klatschen und stampfen und sich später mit dem ganzen Körper drehen und tanzen. Sie rasseln und klappern mit Spielzeugen und produzieren alle möglichen Klänge mit Kochlöffeln und Töpfen. Im „Liedergarten“ werden diese kindlichen Musizierweisen spielerisch aufgegriffen und verstärkt sowie im sängerisch-musikalischem Sinn weiterentwickelt.

Ansteckend und mitreißend sind die Melodien und Texte im „Liedergarten Arfeld“. Die Lieder laden jeden ein, dabei zu sein und Freude amgemeinsamen Singen und Musizieren zu finden. So macht es Spaß, Kinder an Gesang und Musik heranzuführen. Ganz unbefangen empfinden die Kinder das gemeinsameSingen als reines Vergnügen. Wie erfreulich also, dass Musizieren fast nebenbeidie Entwicklung der Kinder in vielerlei Hinsicht fördert, ihnen hilft sich zuentfalten, und darüber hinaus auch den Gemeinschaftssinn stärkt.

Bewegung, Spiel und Sinneserfahrungen

Da die Kinder durch Bewegung, Spiel und Sinneserfahrungen lernen, wird das Singen hier in entsprechenden Spiel- und Musizierformen vermittelt. Die Stunde ist geprägt vom Begrüßungs- und Abschiedslied, die immergleichbleibend sind. Fingerspiele, Reime, alte und neue Lieder, Tänze, Kniereiter, Sing- und Sprachspiele, Kuschellieder und erste Instrumentalerfahrungen sind die Inhalte eines jeden Kurses.

Eine musikalische Vorbildung ist nicht notwendig. Eltern müssen weder Noten lesen können, noch ein Instrument spielen. Der „Liedergarten Arfeld“ hat einen besonderen Qualitätsanspruch und sich mittlerweile zu einem Markenzeichen für eine einzigartige musikalische Frühförderung etabliert. Diese musikalische Früherziehung fördert die Kinder von Anfang an ganzheitlich, weil die Lieder ohne Umwege in Kopf, Hände, Beine und Herzen der Kleinen gehen.

Ab dem 19. Januar zehnmal

Der „Liedergarten Arfeld“ findet ab dem 19. Januar zehnmal immer freitags von 9.30 bis 10.15 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Arfeld statt. Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 40 Euro inklusive Lied-Material.

Eine Anmeldung ist dringend erforderlich, da nicht mehr als zehn Kinder in den Kursen aufgenommen werden können. Die Eltern-Kind-Paare, die bereits in einer Gruppe Platz gefunden haben, haben die Möglichkeit, den Liedergarten ohne Unterbrechung weiter zu buchen.

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