Konzert

Nachwuchs der Musikschule „da capo“ präsentiert sein Können

Einblicke in ihr Leistungsvermögen gewährten die Interpreten des Musikschul-Frühlingskonzerts im Haus des Gastes.

Einblicke in ihr Leistungsvermögen gewährten die Interpreten des Musikschul-Frühlingskonzerts im Haus des Gastes.

Foto: Wolfgang Thiel

Bad Laasphe.  Beim Frühlingskonzert begeistern die Musikschüler mit einem abwechslungsreichen Programm das Publikum in Bad Laasphe. Solisten setzen Akzente.

Auf ein Konzert bezogen, in dem lernende Nachwuchsmusiker Hauptrollen spielen, darf man sicher sagen: Die Ausführenden müssen umsetzen können, was die Komponisten und Arrangeure beabsichtigt haben. Die Stücke dürfen technisch nicht zu schwer sein. Dennoch müssen sie so interessant sein, dass die Zuhörer am Ende gern Beifall klatschen.

Das ist der Anspruch an Programmgestalter, der nur einzulösen ist, wenn wie beim Frühlings-Konzert der Musikschule „da capo“ im Haus des Gastes, die damit befassten Personen einen genauen Überblick über die zur Verfügung stehende Literatur haben und die Interpretationsmöglichkeiten der verschiedenen Mitwirkenden gut einschätzen können.

Anspruchsvolles Programm

Durch das Programm führte Jörg Biedermann. Zu hören waren unter anderem Werke von Vivaldi, Mozart, Doga, Einaudi, Terzibaschitsch, Drabon, Labsch, Heizmann und Baklanowa. Es war schon von bemerkenswertem Anspruch, was sich das Nachwuchs-Streichorchester mit Julie Bremerich, Alma Sophie Pendleder, Catharina Köhler, Vivien Kristin Kohlberger, Marie und Hanni Schmidt, Paula Krause, Janina Müller, Rou Abd Al-Rahman, Merle Fischer, Konstanze Künkel (Violine) und Yasuko Mizushima (Klavier) nicht nur vorgenommen, sondern mit dem sie sich auf die Bühne wagten:

D. Schostakowitsch „Walzer Nr.2“ aus der Suite für Varieté-Orchester und Dogas Walzer aus dem Film „My Sweet and Tender Beast“. Dem aufmerksam zu lauschen, war ein munteres Vergnügen. Beachtliche Leistungen brachten die zahlreichen Solisten zu Gehör. Junge Menschen, die weit über das Soll der Musikschule hinaus Freizeit opfern, teilweise zusätzlich Privatlehrer aufsuchen und vor kritisch-interessiertem Publikum bestens konzertieren, die sind ob ihrer Begeisterungsfähigkeit und Zielstrebigkeit zu bewundern.

Erstaunliche Leistungen

Keinem anderen Instrument steht eine solche Fülle an Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung wie dem Klavier. Das vermittelten Tjark Fischer, Pauline und Lena Wagner, Anni Mengel, Theresa Pfeifer, Charlotte Lenz, Lina May Mengel, Paul Mattis Michel und Finja Pfeifer in eindrucksvoller Weise.

Ganz erstaunliche musikalische Leistungen zeigten auch Rou Abd Al-Rahman, Merle Fischer, Konstanze Künkel, Marie Schmidt und Janina Müller (Violine). Hervorheben darf man die 12-jährige Alma Sophie Pendleder (Violine) und die gleichaltrige Jana Gromov (Klavier), die mit dem Allegro aus Vivaldis „Konzert a-Moll op.3 Nr.8“ und Mozarts „Fantasie d-Moll KV 397“ Akzente setzten.

Musikschule hat ihren Sinn erfüllt, wenn Jahr für Jahr solche schönen Früchte präsentiert werden. Das bedauerlicherweise nur in sehr überschaubarer Zahl erschienene Publikum zeigte sich begeistert.

Weitere aktuelle Nachrichten, Bilder und Videos aus Wittgenstein finden Sie hier.

Übrigens: Uns gibt es auch auf Facebook.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben