Archäologie

NRW-Stiftung fördert „Kulturweg Eisen“ in Wittgenstein

LWL-Archäologe Dr. Manuel Zeiler erläutert die Anlage der eisenzeitlichen Wallburg Aue. Sie ist Teil des künftigen Kulturwegs Eisen.

LWL-Archäologe Dr. Manuel Zeiler erläutert die Anlage der eisenzeitlichen Wallburg Aue. Sie ist Teil des künftigen Kulturwegs Eisen.

Foto: Carolin Battenfeld

Aue/Birkefehl.   Für moderne Gestaltung des Archäologie-Lehrpfades zwischen Bad Berleburg-Aue und Erndtebrück-Birkefehl fließen 15.000 Euro.

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Rechtzeitig zu Ostern gibt es gute Nachrichten für den Wittgensteiner Heimatverein: Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung unterstützt den Verein mit einem Zuschuss von 15.500 Euro dabei, den Archäologischen Lehrpfad zum „Kulturweg Eisen“ umzubauen. Das beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter Vorsitz des früheren NRW-Umweltministers und Landtagspräsidenten Eckhard Uhlenberg. Bei einem Besuch in Bad Berleburg wird Vorstandsmitglied Franz-Josef Lersch-Mense die schriftliche Zusage in Kürze persönlich übergeben.

Otto Marburger, der Vorsitzende des Wittgensteiner Heimatvereins, war von der Pressemitteilung überrascht worden, obwohl er bereits eine mündliche Zusage bekommen hatte. „Wir freuen uns natürlich sehr“, sagt Marburger im Gespräch mit der Redaktion und signalisiert, dass der Verein schon bald mit der weiteren Feinkonzeption des Projektes beginnen wolle.

Alte Transportwege

Alte Transportwege und -trassen sind Zeugen der historischen Handelsbeziehungen zwischen dem Sieger- und dem Wittgensteiner Land. Zwischen Aue und Birkefehl verläuft ein Teil des historischen „Eisenwegs“. An der Strecke befinden sich zahlreiche, archäologische Fundstellen. Bereits in den 1990er Jahren förderte die NRW-Stiftung die Umwandlung des Weges zum archäologischen Lehrpfad. Der Wittgensteiner Heimatverein aktualisiert und erweitert nun das Angebot an der Strecke und baut es zum „Kulturweg Eisen“ aus.

QR-Codes, Filme und Hörspiele

Die Vergangenheit der Region können sich die Besucher dann künftig auch über Infotafeln, QR-Codes, Filme und Hörspiele erschließen. Das Geld dafür solche Fördermaßnahmen erhält die in Düsseldorf ansässige NRW-Stiftung überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.

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