Wirtschaft

Pinkwart lobt Innovationsfähigkeit bei EJOT

Geschäftsführender Gesellschafter Christian F. Kocherscheidt (von links), Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, CDU-MdL Anke Fuchs-Dreisbach, EJOT-Geschäftsführerin Angelika Wetzstein, EJOT-Geschäftsführer Dr. Frank Dratschmidt und Andreas Hecht (Supply-Chain-Management/EJOT).

Geschäftsführender Gesellschafter Christian F. Kocherscheidt (von links), Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, CDU-MdL Anke Fuchs-Dreisbach, EJOT-Geschäftsführerin Angelika Wetzstein, EJOT-Geschäftsführer Dr. Frank Dratschmidt und Andreas Hecht (Supply-Chain-Management/EJOT).

Foto: EJOT

Bad Berleburg.   Wirtschaftsminister informiert sich über Digitalisierung-Konzept in Bad Berleburger Betrieb. Neue Ideen werden über ein Leitbild voran getrieben.

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Eigentlich ist die Schraube ein durch und durch analoges Produkt. Dass eine Schraube aber auch in der Digitalisierung eine wichtige Funktion haben kann, erfuhr Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP), NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, bei der Firma EJOT in Bad Berleburg. Im Werk Herrenwiese informierte sich der Minister über aktuelle Innovationen des Familienunternehmens sowie über den Weg, den EJOT bei der Umsetzung seiner Digitalisierungs-Strategie geht.

Spezielles Verfahren

Wie digital eine Schraube sein kann, erläuterte Christian Kocherscheidt, geschäftsführender Gesellschafter der EJOT-Gruppe, am Beispiel der neu entwickelten EVO PT Schraube, der dritten Generation der Kunststoff-Direktverschraubung, mit der EJOT in den zurückliegenden 40 Jahren Maßstäbe auf dem Schraubenmarkt gesetzt hat.

Diese dritte Generation der Kunststoff-Direktverschraubung besitze nicht nur exzellente Verbindungseigenschaften, sondern über ein Online-Programm sei es möglich, alle Parameter exakt vorauszuberechnen. „Das bietet dem Kunden absolute Sicherheit, auch bei einem Einsatz in Großserie,“ so Kocherscheidt.

„Digitalisierung gestaltet EJOT proaktiv und partnerschaftlich“, erläuterte Geschäftsführer Dr. Frank Dratschmidt. Dazu habe das Unternehmen mit Unterstützung der Universität Siegen ein Leitbild und eine Vision entwickelt.

Digitalisierung gemeinsam anpacken

In verschiedenen Bereichen seien in kleinen Schritten Maßnahmen in der Umsetzung, immer vor dem Hintergrund, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sie auch verstehen. Vom Einsatz fahrerloser Transportsysteme, über die Vermittlung von Wissen über digitale Tools oder den Einsatz von digitalen Prognoseprogrammen, die vorhersagen, wie gut eine bestimmte Schraube in ausgewählten Materialien hält.

Ein weiteres Projekt ist die Digitalisierung der kompletten Prozesskette bei der industriellen Dachsanierung mit der Vernetzung aller beteiligten Parteien in Form einer digitalen Plattform. „Mit diesen Maßnahmen fangen wir an, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu inspirieren, um Digitalisierung gemeinsam anzupacken,“ so Dr. Dratschmidt.

Neue Ideen notwendig

„Letztendlich müssen wir immer mit neuen Ideen kommen, um am Standort Deutschland zu bestehen“, machte Christian Kocherscheidt abschließend deutlich. Unser Weg, so Kocherscheidt, sei die Produktinnovation, die dem Kunden Nutzen bringe.

Das beeindruckte auch den Minister: „Sie haben sich unterschiedlichste Produktfelder erschlossen und sich damit auf den nationalen und internationalen Märkten erfolgreich positioniert. Das zeugt nicht nur von Innovation, sondern auch von großer Anpassungsfähigkeit.“

Hier gibt es weitere aktuelle Informationen rund um das Wittgensteiner Land.

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