Straßen & Wege

Politiker einig: Land NRW soll Wirtschaftswege fördern

„Land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei“: Das Berleburger Konzept zum Ausbau von Wirtschaftswegen soll jetzt mit Hilfe von Fördergeldern des Landes NRW umgesetzt werden. Eine Prioritäten-Liste steht..

„Land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei“: Das Berleburger Konzept zum Ausbau von Wirtschaftswegen soll jetzt mit Hilfe von Fördergeldern des Landes NRW umgesetzt werden. Eine Prioritäten-Liste steht..

Foto: Eberhard Demtröder

Bad Berleburg.   Basis soll das bereits aufgestellte Konzept für das Wirtschaftswege-Netz samt Prioritäten-Liste der einzelnen Bauvorhaben im Stadtgebiet sein.

Einig war sich der Ausschuss für Planen, Bauen, Wohnen und Umwelt am Dienstagabend beim Ausbau der Wirtschaftswege. So soll die Stadtverwaltung nun einen Förderantrag beim Land NRW stellen, um ländliche Infrastruktur nachhaltig zu modernisieren. Basis soll das bereits aufgestellte Konzept für das Wirtschaftswege-Netz samt Prioritäten-Liste der einzelnen Bauvorhaben im gesamten Stadtgebiet sein.

Weil die Förderhöchstgrenze je Vorhaben bei 500.000 Euro liegt, hat die Stadt drei Vorhaben unterschiedlicher Priorität mit einem Gesamtausbau-Volumen von etwa 2,15 Millionen Euro projektiert. Dabei rechnet die Stadt als LEADER-Region mit einem Fördersatz von 70 statt der üblichen 60 Prozent, also rund 1,5 Millionen Euro. Die Stadt wäre mit insgesamt rund 645.000 Euro dabei. Rund 300.000 Euro stehen im städtischen Haushalt schon bereit, weitere 345.000 Euro sollen aus dem Bereich „Investive Mittel Gemeindestraßen“ kommen.

„Wermutstropfen“: Fördertopf eher bescheiden

Für Fördervorhaben aufgelistet hat die Stadt fast 90 Weg-Abschnitte kreuz und quer durch die Berleburger Dörfer von Alertshausen bis Wunderthausen – mit Längen zwischen etwas mehr als 20 Metern in Schwarzenau und über einem Kilometer in Elsoff.

Ein „Wermutstropfen“ aus Sicht von Wolfgang Grund, im Rathaus Leiter der Abteilung Infrastruktur & Erholung: Für ganz NRW stünden insgesamt nur 5,75 Millionen Euro an Fördergeld bereit. Da bleibe also abzuwarten, was am Ende tatsächlich an Fördergeldern fließe, meinte Jürgen Weber (UWG).

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