Rumilingene

Raumland soll wieder beim Dorfwettbewerb mitmachen

Der Vorstand des Vereins „Rumilingene - 1200 Jahre Raumland“ macht sich für eine Teilnahme am Dorfwettbewerb stark. Unser Bild zeigt von links: Heinrich Limper, Wolfgang Grund, Hartmut Dickel, Sandra Kinkel, Wilhelm Pickhan, Hans-Jürgen Born und Hartmut Schneider.

Foto: Irmtraud Treude

Der Vorstand des Vereins „Rumilingene - 1200 Jahre Raumland“ macht sich für eine Teilnahme am Dorfwettbewerb stark. Unser Bild zeigt von links: Heinrich Limper, Wolfgang Grund, Hartmut Dickel, Sandra Kinkel, Wilhelm Pickhan, Hans-Jürgen Born und Hartmut Schneider. Foto: Irmtraud Treude

Raumland.   Das sagt Wolfgang Grund: „Der rückt Ort wieder enger zusammen. Wir zielen nicht auf Gold, aber die Ideen können dem Ort nur gut tun.“

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Zur Mitgliederversammlung des Vereins „Rumilingene - 1200 Jahre Raumland“ kamen die Vertreter alle Raumländer Vereine im Rumilingne-Haus zusammen. Der Vorsitzende Wolfgang Grund bedankte bei seinem Vorstand und den Vereinen für die vielen Ideen, aber auch für die gute und harmonische Zusammenarbeit.

Rumilingene-Haus

Im Rumilingene-Haus hat sich auch im Vorjahr viel getan. Im Vorjahr wurde beschlossen, das Haus auch an Sonntagen zu öffnen. Die Bewirtung erfolgt durch alle Vereine. Der Bierfritz schloss 2016 sein Geschäft und ein neuer Bierliefervertrag musste abgeschlossen werden. Für das Bistro wurde eine Lautsprecheranlage angeschafft und montiert. Die Küche erhielt eine Dunstabzugshaube, die Lagerräume wurden mit zusätzliche Regalen versehen und im Außenbereich wurden Bodenhülsen für Sonnenschirme gesetzt. Durch all diese Maßnahmen erfährt das Rumilingene-Haus eine zusätzliche Aufwertung. Für dieses Jahr liegen bereits sehr viele Buchungen für das Haus vor.

Das Bahnhofsfest war ebenso ein Erfolg wie die Raumländer Schiefernacht, die als Ersatz für die Berleburger Kneipennacht erstmals stattfand. Der Adventskaffee war gut besucht und die Karten für die Silvesterparty ausverkauft. Grund hofft auch in diesem Jahr wieder auf eine „Ortsteilfeier“.

Wahlen

Die Vorstandswahlen ergaben: Sandra Kinkel bleibt stellvertretende Vorsitzende, Hartmut Dickel ist weiterhin als Schriftführer tätig und stellvertretender Kassierer bleibt Hartmut Schneider. Als Kassenprüfer wurde Jürgen Schmidt wiedergewählt, neuer Kassenprüfer wurde Marcus Becker.

Zum Thema Friedhofsangelegenheiten wurde mitgeteilt, dass im Vorjahr erste Bestattungen im neuen Friedhofsteil, dem sogenannten Friedgarten vorgenommen wurden. Urnen-Rasen-Doppelgräber können momentan nicht im Vorhinein erworben werden. Die Pflege des Friedhofs wird weitgehend vom Verein übernommen.

Eder-Bike-Tour

Wolfgang Grund teilte mit, dass die Eder-Bike-Tour in diesem Jahr in geändertem Rahmen durchgeführt wird. Es erfolgt keine Sperrung der Kreisstraßen, sondern es sollen fast ausschließlich die Radwege genutzt werden. Über die genauen Bedingungen informiert die Stadt Bad Berleburg in Kürze.

Dorfwettbewerb

Wunsch und Vorschlag des Vorstandes ist es außerdem in diesem Jahr wieder am Kreiswettbewerb unser Dorf hat Zukunft teilzunehmen: „Wir sollten noch einmal mitmachen“, sagt Wolfgang Grund. „Beim letzten Mal haben wir festgestellt, dass der Ort wieder enger zusammenrückt. Wir zielen nicht auf Gold, aber die Ideen können dem Ort nur gut tun.“ Danach folgte eine längere Diskussion. Einige Mitglieder waren der Ansicht, bei der letzten Teilnahme in vielen Belangen unverdient schlecht beurteilt worden zu sein. Grund appellierte, dass man aus den vermeintlichen Fehlern der Vergangenheit nur lernen kann. Ortsvorsteher Heinrich Limper vertrat die Ansicht „Eigentlich können wir es uns nicht leisten nicht mitzumachen, gerade zum jetzigen Zeitpunkt. Durch das Schieferschaubergwerk und das Rumilingene Haus sind wir auch über die Grenzen Wittgensteins bekannt und im Gespräch.“

Letztendlich einigen sich alle darauf, erneut am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft 2017“ teilzunehmen. Viele gute Anstöße und Projekte seien beim letzten Mal vorgestellt worden. Allerdings sollen bei der diesjährigen Teilnahme nicht eine Vielzahl kleinerer und größerer Projekte vorgestellt werden, sondern eher wenige speziell ausgesuchte. Eine entsprechende Gemeinde-Versammlung soll in Kürze erfolgen.

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