Bildung & Schule

Rotarier unterstützen neue iPads fürs Berleburger Gymnasium

Lehrer des JAG, Vertreter der Elternschaft und der Schüler sowie des Fördervereins bedanken sich bei den Rotariern für die großzügige Spende.

Lehrer des JAG, Vertreter der Elternschaft und der Schüler sowie des Fördervereins bedanken sich bei den Rotariern für die großzügige Spende.

Foto: JAG bad Berleburg

Bad Berleburg.  Der Förderverein der Schule bekommt 12.000 Euro als Spende. Schulleiter Clemens Binder erklärt, welchen Schülern die neue Technik zugutekommt.

Das Johannes-Althusius-Gymnasium macht den nächsten größeren Schritt, um die Möglichkeiten der Digitalisierung in den Unterricht zu holen: „Wir führen zum Schuljahr 2022/23 in den Jahrgängen 8 und der Einführungsphase (EF) der gymnasialen Oberstufe elternfinanzierte iPads für alle Schülerinnen und Schüler ein“, kündigt Schulleiter Clemens Binder an. Ermöglicht wird das Projekt durch die Einrichtung eines iPad-Pools, dessen Grundausstattung mit 23 Geräten vom Rotary-Club Berleburg-Laasphe zur Verfügung gestellt wurde – dank einer Spende von 12.000 Euro an den Förderverein des JAG.

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„Niemand wird verpflichtet, ein Tablet zu kaufen“, betont Binder. Schülerinnen und Schüler, die dies nicht wollten oder könnten, bekämen eines der Geräte aus dem iPad-Pool. Dazu sei nur ein Gespräch mit einer Vertrauensperson der Schule zu führen, so der Schulleiter zu den Formalitäten.

„Eigeninitiative erforderlich“

Wenn es in Sachen Digitalisierung am JAG vorangehen soll, sei „Eigeninitiative erforderlich“. Was die Schule hier bis jetzt erreicht habe: einen Beschluss der Schulkonferenz zur Einführung der iPads zum kommenden Schuljahr, nachdem Eltern und Schüler in die Diskussion einbezogen wurden. Außerdem finanziere die Stadt Bad Berleburg als Schulträger die Verwaltung der elternfinanzierten Geräte.

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Mit den neuen Tablets ist auch in den Jahrgangsstufen 8 und EF demnächst ein moderner Unterricht möglich. Für Binder sie das auch eine Frage der Bildungsgerechtigkeit. Inzwischen hätten die Eltern die Geräte bereits bestellt und der iPad-Pool wird befüllt. Wenn möglich sollen die Tablets noch vor den Sommerferien an die Schüler ausgegeben werden. Eine Lehrer-Fortbildung dazu habe schon begonnen.

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