Festplanung

Schameder feiert sein 700-jähriges Jubiläum schon 2018

Ein gepflegtes Ortsbild – darauf legen die Bewohner Schameders großen Wert. Klar, dass sich das Dorf zur anstehenden 700-Jahr-Feier 2019 wieder besonders herausputzen wird. Wie, das wird derzeit erarbeitet.

Ein gepflegtes Ortsbild – darauf legen die Bewohner Schameders großen Wert. Klar, dass sich das Dorf zur anstehenden 700-Jahr-Feier 2019 wieder besonders herausputzen wird. Wie, das wird derzeit erarbeitet.

Foto: WP

Schameder.   Das Beigefreiten-Fest in Schameder soll auf 2018 vorgezogen werden. Damit werde die Zielgruppe besser erreicht, so Ortsvorsteher Tim Saßmannshausen.

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700 Jahre Schameder – dieses Jubiläum wird das ganze Dorf ganz groß feiern. Vorwiegend 2019, also 700 Jahre nach der Ersterwähnung, aber auch schon ein Jahr zuvor: mit einem Beigefreiten-Fest im Herbst für „Zugezogene“ und einer großen Silvester-Party – zum Start ins Festjahr. „Die Arbeitskreise haben sich gerade gegründet“, berichtet Tim Saßmannshausen, Ortsvorsteher in Schameder. Übrigens: Wer beim Planen mitmachen möchte, kann gerne noch einsteigen.

Die Finanzierung

In dieser Phase der Planung besonders gefragt: der Arbeitskreis „Finanzen“. Der „muss jetzt so langsam anlaufen, um die Grundfinanzierung zu haben“, sagt Saßmannshausen. Nach Gesprächen mit dem Finanzamt angedacht sei die Gründung einer „Gesellschaft der Vereine“, so der Ortsvorsteher. Denn aus deren Kassen soll sich ein Großteil der nötigen Ausgaben für das Jubiläumsjahr tragen. An die Vereine soll am Ende aber auch ein Teil der Gewinne zurückfließen. „Wir sind natürlich ebenso auf Spenden angewiesen“, so Saßmannshausen weiter. Da werde man dann sicher auch die heimischen Unternehmen ansprechen.

Die Vereine

Die Vereine in Schameder – sie stiften nicht nur Geld fürs Fest, sondern sind von vornherein an der Organisation beteiligt. Und zwar im koordinierenden Festausschuss, in dem Vertreter der Vereine sitzen wie auch die Sprecher der Arbeitskreise: Finanzen, Festschrift/Chronik, Festkommers, Stehender Festzug, Sternwanderung plus Flugtag, Werbung/Öffentlichkeitsarbeit – das sind dabei die Schwerpunkte, die schon sehr viel vom geplanten Fest-Programm verraten.

Kooperationen

Die größte Resonanz erhoffen sich die Organisatoren von der Sternwanderung: So etwas sei auch in Benfe, Oberndorf und Rüppershausen schon gut angekommen, weiß Carsten Dreisbach vom Heimat- und Verkehrsverein Schameder. Und der Flugtag? Soll eine Kooperation mit dem Flugsportverein Schameder-Wittgenstein werden, der sein Flugplatz-Gelände für Besucher öffne. Und fürs geplante Sportfest wird der SV Schameder verantwortlich zeichnen.

Neu in der Planung

Neu in den Fest-Planungen ist der Termin fürs angedachte Beigefreiten-Fest. Es soll auf Herbst 2018 vorgezogen werden, um die Zielgruppe dafür besser ansprechen zu können, erklärt Tim Saßmannshausen. Das Fest wendet sich nämlich an Bewohner Schameders, die vor kurzem erst oder schon seit etwas längerem im Dorf zugezogen sind, hier eingeheiratet haben. Man sehe die Chance, so der Ortsvorsteher, die Neuen „mit Blick aufs Jubiläum mit ins Boot zu holen, ihr Interesse zu wecken“ – etwa fürs Mitmachen.

Das große Fest-Wochenende

Für den stehenden Festzug mit Volksfest-Charakter, der 2019 mit dem Festkommers das große Fest-Wochenende bildet, soll auch die B 62 durch das Dorf komplett gesperrt werden. So ist es zumindest von den Organisatoren angedacht.

Schöneres Dorf

Muss sich Schameder als Dorf nicht langsam herausputzen für die große Geburtstagsfeier? Womöglich verbunden mit größeren Investitionen? „Sicher“, sagt Ortsvorsteher Saßmannshausen. Aber über die Details „werden jetzt erst einmal die Arbeitskreise bestimmen“.

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