Ferien-Abschluss

„SoundsLike“ verwandelt Rathausgarten in eine Rockarena

Die Band "SoundsLike" rockte die Sommernachtsparty im Berleburger Rathausgarten.

Die Band "SoundsLike" rockte die Sommernachtsparty im Berleburger Rathausgarten.

Foto: Peter Kehrle

Bad Berleburg.   Zum Ferien-Finale wird der Berleburger Rathausgarten zum Hexenkessel. „SoundsLike“ überzeugt mit ihrer Bandreite von Mainstream bis Heavy-Metal.

Es war laut, es war emotional und es war klasse, was die Berleburger am vergangenen Samstagabend im Stadtpark geboten bekamen. Bei der Abschlussveranstaltung des Jugendfördervereins der Kurstadt kam wohl jeder der rund 600 Besucher voll auf seine Kosten. Bei der jährlichen Sommernachtsparty rockte die Band „SoundsLike“ fast drei Stunden das beschauliche Wittgenstein nach allen Regeln der Kunst und brachte auch den noch so reservierten Gast zum klatschen und singen.

Positive Resonanz

Die Alternativ-Rockband aus Frankfurt und vor allem Frontfrau Angy verwandelten den Berleburger Stadtpark binnen weniger Minuten zu einem echten Hexenkessel und ließen ihre kraftvollen Stimmen noch bis tief in die Nacht über dem Rathausgarten erklingen. Von hartem Rock, bis hin zu Schmusehits für das Herz beherrschten die Frankfurter eine unglaubliche Bandbreite an musikalischen Schmankerln und begeisterten somit die Menge. Immer wieder hörte man von den zahlreichen Zuschauern Ausrufe wie: „Das ist einfach nur klasse!“ oder „Was für eine Stimme!“ Berleburg rockte.

Das begeisterte nicht zuletzt auch Veranstalter Holger Saßmannshausen, Vorsitzender vom Jugendförderverein, der mit seiner Crew die Live-Events in Bad Berleburg ins Leben gerufen hatte. „Wir sind absolut zufrieden. Die Resonanz ist super. Außerdem freuen wir uns über die tolle Unterstützung der helfenden Vereine.“

Viele Helfer am Start

Und in der Tat konnten die zahlreichen Helfer stolz auf ihr Werk sein. Wie in jedem Jahr lieferte das Technische Hilfswerk (THW) wieder die Beleuchtung; Der BVB-Fanclub, der Schützenverein Wemlighausen, die Raumländer Kirchengemeinde, der CVJM und der Erndtebrücker Schießverein übernahmen an diesem Abend die Bewirtung, während die CDU Bad Berleburg das Sponsoring für dieses Event übernahm. So rockte Bad Berleburg noch bis weit nach 1 Uhr Nachts mit den Musikern aus Frankfurt, ehe auch der letzte Besucher sichtlich zufrieden nach Hause ging – jeder Musikfan kam auf seine Kosten.

So war es ein absolut würdiges Ende der Live-Events, das auch mit wunderbaren Nebengeschichten aufwarten konnte. So war von vielen Ecken des Platzes zu hören, dass „Jürgen vom Schießverein Erndtebrück“ das wohl beste Bier des Abends zapfen würde, oder „wohl die beste Bratwurst der Stadt verkauft wurde“. Wiederholungsbedarf besteht in Bad Berleburg also auf jeden Fall. Bis zum nächsten Jahr.

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Die Resonanz der Ferienspiele der Stadt-Jugendpflege Bad Berleburg war atemberaubend. „Insgesamt haben sich 650 Kinder im Alter von vier bis sechzehn Jahren über den ganzen Sommer für insgesamt 990 Veranstaltungen angemeldet“, erklärte Organisatorin Julia Bald zufrieden und betonte, dass der Erfolg wohl auch durch die im Vorfeld organisierte, vereinfachte Onlineanmeldung für die einzelnen Veranstaltungen erzielt wurde.

Diesen Erfolg galt es am Samstagnachmittag ab 14 Uhr im Rathausgarten zu feiern – und auch diese Veranstaltung sorgte für großen Trubel im Bad Berleburger Rathausgarten. Bis 18 Uhr, so zog Bald ein Resümee, tobten rund 500 Kinder durch das Spieleparadies, das bedingt durch das warme Wetter für perfekte Atmosphäre zum Abschluss der Sommerferien sorgte. Fünf Hüpfburgen, eine „Bull-Riding“-Station und Kinderschminken boten den Kinder und Jugendlichen zahlreiche Attraktionen. Zum Ausruhen und Lauschen hat sich auch in diesem Jahr wieder das Bühnenprogramm bewährt. Bevor am Abend die Sommernachsparty mit der Band „SoundsLike“ startete, führte Moderator Rüdiger „Mecki“ Hartmann durch den Nachmittag.

Stadtjugendpflege ist zufrieden

Die „Pia-Nino-Band“ zog mit ihrer „Kindermusikshow zum Mitrocken“ jung und alt an, ehe die Tanzmäuse Weidenhausen mit einem Auszug aus dem Musical „Aladdin“ begeisterten. Die jungen Mädchen waren an diesem Nachmittag so gefragte „Stars“, dass sie nach dem Auftritt im Rathausgarten zurück nach Weidenhausen fahren mussten. Dort wartete auf dem Dorffest die nächste Show. „Die Tanzmäuse haben sich bewährt und hatten bereits im vergangenen Jahr mit dem Musical „Eiskönigin“ einen schönen Auftritt hingelegt“, erklärte Julia Bald, die insgesamt ein positives Fazit zog: „Wir mussten nur drei Veranstaltungen wegen dem schlechten Wetter oder zu geringer Teilnehmerzahl absagen, das ist eine sehr gute Quote. Dass die Witterung heute so gut hält, ist also der perfekte Abschluss eines aktionsreichen Sommers. (msw)

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