Bürgerschaftsengagement

Stadt Bad Laasphe vergibt zum ersten Mal den Heimatpreis

Mit dem Heimatpreis soll ehrenamtliches Engagement unterstützt werden.

Mit dem Heimatpreis soll ehrenamtliches Engagement unterstützt werden.

Foto: Hendrik Steimann / WAZ FotoPool

Bad Laasphe.  Mit dem NRW-Heimatpreis möchte die Stadt Bad Laasphe ehrenamtliches Engagement unterstützen. Die Verleihung ist am 5. September.

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Die Stadt Bad Laasphe möchte das ehrenamtliche Engagement der Bürger würdigen und vergibt deshalb in der kommenden Ratssitzung am Donnerstag, 5. September, zum ersten Mal den von der Landesregierung NRW initiierten und geförderten Heimatpreis.

„Bei „Heimat“ geht es um das Verbindende, um die Gemeinschaft und den Zusammenhalt. Nur eine Politik, die wertschätzt, was Menschen jeden Tag in unserem Land im Großen und vielmehr im Kleinen leisten, wird dazu beitragen, dass Heimat bewahrt und gleichzeitig für die Zukunft gestaltet werden kann“, erklärt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, die Idee hinter der Auszeichnung. Mehr als 140 Städte und Kreise haben sich inzwischen dazu entschlossen, einen Heimatpreis zu vergeben, um nachahmenswerte Praxisbeispiele noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Acht Vorschläge sind im Rathaus eingegangen

Bad Laasphe hatte seine Bürger im Frühjahr aufgerufen, Bewerbungen oder Vorschläge bei der Stadtverwaltung einzureichen. Wichtigste Kriterien für den Preis: großer persönlicher Einsatz, Zurückstellung der eigenen Interessen, keine Bezahlung, besonderes soziales, kulturelles oder umweltbewusstes Engagement sowie – bei Einzelpersonen – langjährige Tätigkeit an verantwortlicher Stelle, etwa in Vereinen.

Elf Anträge mit acht unterschiedlichen Vorschlägen (sechs Institutionen und zwei Einzelpersonen) waren daraufhin fristgerecht im Rathaus eingegangen. Eine Jury, der neben Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann, Dezernent Rainer Schmalz und dem Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste/Abteilung Familie, Soziales und Sport, Volker Kohlberger, auch Vertreter aus Politik und Kulturarbeit angehörten, sichtete die Anträge und entschied, das vom Land NRW zur Verfügung gestellte Preisgeld über 5000 Euro auf drei Preisträger aufzuteilen.

Drei Gewinner wurden von der Jury ausgewählt

„Eigentlich hätte jeder der Vorgeschlagenen für seinen Einsatz einen Preis verdient. Denn ohne das ehrenamtliche Engagement gäbe es vieles von dem, was Bad Laasphe lebens- und liebenswert macht, nicht. Doch letztlich mussten wir drei Gewinner küren. Der erste Platz darf sich über 2500 Euro freuen, der zweite Platz bekommt 1500 Euro und der dritte noch 1000 Euro für sein Engagement“, lässt Dezernent Rainer Schmalz bereits durchblicken. Wer auf welchem Platz gelandet ist, das wird hingegen noch nicht verraten: „Dieses Geheimnis lüften wir erst in der Ratssitzung.“

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