WeihnachtsZeitreise

Touristikerin: „Das ist die beste Werbung für unsere Stadt“

Kommen bei den Besuchern immer gut an: die Tiere im aufgebauten „Alten Bauernhof“.

Kommen bei den Besuchern immer gut an: die Tiere im aufgebauten „Alten Bauernhof“.

Foto: Peter Kehrle

„Es war Weihnachtszauber pur.“ So schwärmt Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann bei der Bilanz der Veranstalter-Gemeinschaft am Sonntag.

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Es war Weihnachtszauber pur.“ So schwärmt Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann bei der Bilanz der Veranstalter-Gemeinschaft von der mittlerweile 13. „Zeitreise“ rund ums Schloss wie auch auf dem Goetheplatz. „Und der Schnee ist genau zur richtigen Zeit gekommen.“ Pünktlich zum Sonntag.

Die 13? „Vorhin hat mir noch jemand gesagt: Ich hätte nicht gedacht, dass die Zeitreise 13 Jahre lang hält“, berichtet Prinz Gustav als einer der Mitveranstalter mit einem Schmunzeln. Jetzt ist das Gegenteil bewiesen. „Die 13 ist eine Glückszahl für Bad Berleburg“, findet Johannes Röhl, Direktor der Wittgenstein-Berleburg’schen Rentkammer. Schließlich: „Wir machen den Markt für die Menschen, die hierher kommen. Also, ich habe nur in fröhliche Gesichter geschaut“, sagt er. Und die beteiligten Händler signalisieren ebenso, dass sie zufrieden sind. Insgesamt 80 Stände hatten sie und auch heimische Vereine aufgebaut.

Gutes Team – auch bei Problemen

„Die Weihnachtszeitreise ist die beste Werbung für unsere Stadt“, sagt Sarah Harth, Sprecherin der BLB-Tourismus GmbH. Damit könne sich Bad Berleburg problemlos als Urlaubs- und Ausflugsstadt behaupten. Das dänische Fernsehen habe zuvor in einem Beitrag sogar mächtig für das Ereignis in der Partner-Region Wittgenstein geworben.

„Wir hatten mehr als 500 Leute ehrenamtlich im Einsatz für den Erfolg der Veranstaltung“, betont Holger Saßmannshausen, Vorsitzender des Jugendfördervereins Bad Berleburg. Ein gutes Team, das gemeinsam auch mit plötzlichen Problemen fertig wird – wie eingefrorene Wasserleitungen auf dem Festgelände, die auch den Betrieb des aufgestellten Toilettenwagens beeinträchtigten. In diesem Fall habe wie selbstverständlich die Gastronomie in der Umgebung ausgeholfen, bedankt sich der Bürgermeister.

Neue Aktionen für die Besucher

Bei Besuchern erneut gut angekommen seien die Tiere im liebevoll aufgebauten „Alten Bauernhof“ und Aktionen wie das Holzscheiben-Sägen fürs später eingebrannte Wisent-Motiv, freut sich Waldpädagoge Olaf Imhof. Hier werde sich das Team vom Naturerlebniszentrum Wisent-Welt für die 14. Zeitreise 2019 Neues einfallen lassen, verspricht er.

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