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Trailrunning: Berleburgerin bloggt über Berchtesgadener Land

Sarah Völkel „erläuft“ den Dötzenkopf, der niedrigste Eintausender-Gipfel des Lattengebirges mit 1001 Meter. Von hier oben haben Bergsteiger eine gute Sicht auf Bad Reichenhall und Salzburg.

Foto: Sarah Völkel/Florian Wittmann

Sarah Völkel „erläuft“ den Dötzenkopf, der niedrigste Eintausender-Gipfel des Lattengebirges mit 1001 Meter. Von hier oben haben Bergsteiger eine gute Sicht auf Bad Reichenhall und Salzburg. Foto: Sarah Völkel/Florian Wittmann

Bad Berleburg/Berchtesgarden.   Sarah Völkel lebt mittlerweile im Berchtesgadener Land. Dort schreibt sie über ihr extremes Hobby und ihre Energie-Oasen in den Bergen.

Eigentlich wollte sie nach dem Studium für ein Jahr nach Neuseeland. Gelandet ist sie im Berchtesgadener Land – und geblieben. Geboren und aufgewachsen ist Sarah Völkel in Bad Berleburg. Die 24-Jährige kennt also von Klein auf die Berge, weite Wiesen und den besonderen „Landluftgeruch“. Warum dann der Umzug nach Oberbayern? „Weil mir die Berge in Nordrhein-Westfalen zu niedrig waren“, sagt sie. Auf dem „Berchtesgadener Land Blog“ schreibt sie über ihre Erfahrungen beim Berglauf, auch „Trailrunning“ genannt. Beeindruckende Berg-Panoramen inklusive.

Die Biographie

2015 bereiste Sarah Völkel zum ersten Mal das Berchtesgadener Land. „Ich spürte unmittelbar eine tiefe Verbundenheit zu diesem Ort“, erzählt sie. Zurück in Bad Berleburg ließen sie die Eindrücke nicht mehr los, die sie in den Alpen gesammelt hatte. „Ich entschloss mich kurzerhand, mich auf eine Stelle als Pädagogin in Berchtesgaden zu bewerben.“ Der Plan ging auf. Noch im selben Jahr zog sie nach Bischofswiesen. Trotzdem bleibt sie ihrer ursprünglichen Heimat treu: „Ich versuche in einem Drei-Monats-Rhythmus nach Bad Berleburg zu fahren, um Freunde und Familie zu besuchen.“

Das Trailrunning

Ob Turnen, Leichtathletik, Schwimmen, Klettern, Radfahren, Biathlon oder Laufen – Sarah Völkel gestaltete ihre Freizeit schon immer sehr aktiv. Die wohl größte Euphorie löste seit jeher aber das Laufen aus. „Das harmonische Zusammenspiel zwischen all meinen Gliedmaßen und Muskelgruppen hat mich schon immer fasziniert. Die unendliche Freiheit, die sich während des Laufens in meinem Kopf ausbreitet, gleicht aus heutiger Sicht einer Form von Meditation.“ Dazu die Natur in ihrer „unvollkommenen Vollkommenheit“ – und fertig ist der Energie-Cocktail, wenn Sarah Völkel mal die Puste ausgeht.

Der Ausgleich

„Da ich als Sozialpädagogin arbeite, habe ich tagtäglich mit vielen Menschen zutun – beim Laufen in den Bergen sehne ich mich dann nach einem Pendant: Einsamkeit.“ Auf dem Blog, für den sie nebenberuflich im Auftrag für den Tourismusverband Berchtesgaden schreibt, dokumentiert Sarah Völkel diese Einsamkeit. Immer in atmungsaktiven Trainingsoutfits, bunten Running-Schuhen und mit einem breiten Grinsen im Gesicht, bei dem die Augen glänzen. Bei all der Anstrengung, die der Berglauf in den Alpen mit sich bringt – hier fühlt sie sich frei.

>>> ONLINE-AUFTRITTE ZUM THEMA TRAILRUNNING

  • „Trailrunning bedeutet für mich die Verbindung zwischen Natur und Mensch“: Mehr Infos zu Sarah Völkels Hobby gibt’s auf waytorunyourlife.jimdo.com
  • Ihre bisher erschienen Blog-Beiträge, zum Beispiel über den Seeleinsee, der Königssee oder das Kammerlinghorn, sind erschienen bei blog.berchtesgadener-land.com
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