Open-Air-Rockkonzert

TuS Diedenshausen feiert neuen Platz mit Metal-Musik

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Mit einem Metal-Konzert eröffnet der TuS Diedenshausen die Feiern zur Eröffnung seines neuen Ascheplatzes.

Mit einem Metal-Konzert eröffnet der TuS Diedenshausen die Feiern zur Eröffnung seines neuen Ascheplatzes.

Foto: Lars-Peter Dickel / WP

Diedenshausen.  Musiker wollen spielen und Fußballer ihren Platz feiern. Das passt, dachten sich der TuS und „Ampex“. Eine ungewöhnliche Idee wurde geboren.

„Es war Zufall“, erklärt Julian Kleinwächter. Gute, harte Musik hat in Diedenshausen Tradition. Aber eine Sportplatzeinweihung mit drei Rockbands ist trotzdem ungewöhnlich.

Die Diedenshäuser Musiker von „Ampex“ wollten nach der Coronapause mal wieder ein „Heimatkonzert“ geben, berichtet Julian Kleinwächter, der zufälligerweise mit dieser Idee auf den Vorstand des TuS Diedenshausen traf. Der TuS wollte endlich seinen neuen Tennenplatz mit einem Fest einweihen. Und schon war die Idee fürs Open-Air zur Sportplatzeinweihung geboren, bestätigt der 1. Vorsitzende Marc Gass.

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Drei Bands

Ampex“ sorgte für das Line up. Mit dabei waren die Deutschrocker von Mantikor aus Düren. Als aber die befreundeten Punkrocker von „Accesory to the Crime“ aus Schameder absagen mussten, fanden die Organisatoren mit der Nachwuchsband „Sanner“ aus Erndtebrück schnell Ersatz.

Dass das Konzept aufgehen würde, daran bestand aus zwei Gründen kaum ein Zweifel: Erstes haben Rockkonzerte in Diedenshausen Tradition. Bis vor gut zehn Jahren war die Festhalle auf der Steinert immer Veranstaltungsort für die „Winterrock“ mit heimischen Bands und im Sommer gab es Open-Air-Konzerte.

Guter Vorverkauf

Und zweitens zieht „Ampex“ viele Zuhörer aus Diedenshausen. Das zeigte sich im Vorverkauf, bei dem 300 Karten bestellt wurden. Gut 100 Zuhörer kamen noch am Abend spontan wegen des guten Wetters dazu.

Auch wenn die Auflagen wegen der Corona-Pandemie umfangreich sind – Es durften nur geimpfte, genesene oder Menschen mit aktuell negativem PCR-Test auf das Gelände und im Ausschank gab es nur Flaschengetränke – ließen sich Musiker, der TuS und das Publikum die Lust am Feiern nicht trüben. Schließlich gab es endlich wieder ein Konzert. Auch das war neben dem neuen Platz ein guter Grund zum feiern.

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