Wasserversorgung

UWG stellt Frage nach überflüssigen Kapazitäten

Im Hochbehälter 190 an der Eisenstraße: Talsperrenmeister Lars Rossmanith (Zweiter von rechts) informiert, Heinrich-Wilhelm Wörster (links, UWG) fragt nach.

Im Hochbehälter 190 an der Eisenstraße: Talsperrenmeister Lars Rossmanith (Zweiter von rechts) informiert, Heinrich-Wilhelm Wörster (links, UWG) fragt nach.

Foto: Eberhard Demtröder

Erndtebrück.   Politiker des Betriebsausschusses Erndtebrück besichtigen Hochbehälter für die Wasserversorgung Wittgensteins. Diskussion um Wassermengen.

Maximal 6300 Kubikmeter Trinkwasser fasst der Hochbehälter 190 des Wasserverbandes Siegen-Wittgenstein an der Eisenstraße, den sich die Politiker des Erndtebrücker Betriebsausschusses am Mittwoch auch vor innen ansahen. Ein Volumen, dass UWG-Fraktionschef Heinrich-Wilhelm Wörster zu der Frage brachte, warum die Gemeinde Erndtebrück eigentlich Mengen von fast 3000 Kubikmetern in zwei Hochbehältern allein für ihre rund 7000 Einwohner vorhalte.

Lars Rossmanith, Talsperrenmeister beim Wasserverband, machte in seiner Antwort deutlich, dass das Gesamtvolumen des Hochbehälters 190 – vorgehalten für ganz Wittgenstein mit seinen rund 45.000 Einwohnern – etwa „einmal pro Tag ausgetauscht“ werde. Im Übrigen seien Reserve-Kapazitäten grundsätzlich sinnvoll, so der Fachmann – etwa bei Stromausfall oder Reinigungsarbeiten an den Behältern.

Sanierung für rund 500.000 Euro

Hintergrund von Wörsters Nachfrage ist auch die Sanierung des Hochbehälters am Gickelsberg nahe dem Kernort Erndtebrück vor zwei Jahren für rund 500.000 Euro. Schon in der politischen Diskussion über die Baumaßnahmen hatte der UWG-Chef deren Sinn bezweifelt.

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