Tierschutz

Verein „Kitzretter“ freut sich für Geld- und Sachspenden

Die beiden Spender Heinrich Fuchs und Marco Dornseifer (Mitte mit Spendenscheck, von links) freuen sich gemeinsam mit Andreas Riedesel, Markus Surwehme und Markus Dreisbach vom Verein Kitzretter Wittgenstein e.V..

Die beiden Spender Heinrich Fuchs und Marco Dornseifer (Mitte mit Spendenscheck, von links) freuen sich gemeinsam mit Andreas Riedesel, Markus Surwehme und Markus Dreisbach vom Verein Kitzretter Wittgenstein e.V..

Foto: Kitzretter Wittgenstein

Bad Berleburg.  Das Geld und die Sachspenden brauchen die ehrenamtlichen Tierschützer dringen für zusätzliche Ausrüstung.

Wärmebilddrohnen, Körbe für die Kitzrettung, Vergrämungsgeräte, Versicherungen, Nässeschutz für die Helfer – die Liste der Investitionen, die der im Frühsommer neu gegründete Verein „Kitzretter Wittgenstein e.V.“ tätigen muss, um seine Kitzrettungen durchführen zu können, ist lang.

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Da kamen die Spenden zweier Wittgensteiner Firmen nun gerade richtig für die Kitzretter um Vorsitzenden Markus Surwehme: Im Schlosshof erfolgte dieser Tage die symbolische Scheckübergabe. Heinrich Fuchs vom Stihl Service aus Schüllar am Stein übergab den Kitzrettern neben einer Geldspende von 500 Euro außerdem eine Sachspende. Weitere 500 Euro hatte Marco Dornseifer, Geschäftsführer der Firma Bäcker Gmbh &Co.KG aus Schameder, Industriegebiet Jägersgrund, für die Kitzretter dabei.

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Spenden, über die sich die Kitzretter freuen und die Markus Surwehme schon gut investiert sieht: „Ein Nässeschutz für unsere Helfer, Vergrämungsgeräte und eine weitere Drohne müssen noch beschafft werden“, erklärt der erste Vorsitzende. Somit sind die Geldspenden der beiden Wittgensteiner Firmen eine gute Hilfe, um weitere Kitze vor der Mahd retten zu können. Ganz abdecken können die Spenden diese nötigen Anschaffungen freilich nicht, aber eine gute solide Grundlage haben die beiden Spender damit in jedem Fall geschaffen. „Ohne solch engagierte Meschen könnten wir unsere Arbeit in dieser Form nicht durchführen“, berichtet Markus Surwehme.

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Allein eine für den Rettungseinsatz geeignete Wärmebilddrohne schlage bereits mit 6000 Euro zu Buche, erklärt der Fachmann.

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