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Vorfreude: 1. Wittgensteiner Drei-Städte-Marsch startet

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Am 23. April ist es endlich soweit: Der 1. Wittgensteiner Drei-Städte-Marsch startet.

Am 23. April ist es endlich soweit: Der 1. Wittgensteiner Drei-Städte-Marsch startet.

Foto: Richard Rottenfußer / WP

Wittgenstein.  Der Marsch war eigentlich zum 35-jährigen Bestehen der Reservistenkameradschaft geplant – nun ist es soweit. Auch eine Spendenaktion ist geplant.

Alle Wanderer, Spaziergänger und Marschierer sollten sich am Samstag, 23. April, Zeit nehmen und die schönen Strecken rund um den Stünzelplatz beim 1. Wittgensteiner Drei-Städte-Marsch erkunden. Der Marsch war eigentlich zum 35-jährigen Bestehen der Reservistenkameradschaft geplant, aber Corona machte einen Strich durch die Vorbereitungen und die Veranstaltung musste zweimal verschoben werden. Jetzt ist es soweit: Bei einem Info-Termin auf dem Stünzelplatz bei dem neben einigen Kameraden der Kameradschaft auch Karsten Hof vom Landwirtschaftlichen Kreisverein und die Ortsvorsteherin von Stünzel, Petra Müsse, anwesend waren, wurde über die Abläufe informiert.

Elke Büdenbender, die Gattin des Bundespräsidenten, hat die Schirmherrschaft übernommen und unterstützt die Reservisten. Nicht nur Soldaten sind zum Drei-Städte-Marsch eingeladen um einen Leistungsmarsch über drei Strecken zu 6, 9 und 12 Kilometern zu absolvieren. Die Strecken beginnen am Stünzelplatz und nach der Hälfte der Strecke, am Wendepunkt, wird zurückmarschiert. „Wir sind über jeden froh, der mitwandern will“, betont Richard Rottenfußer. Die einen wandern, die andern marschieren.

Rast an der Feldküche

Alle Teilnehmer werden sicherlich eine Rast einlegen,um die eigens aufgestellte Feldküche zu besuchen und den berühmten Erbseneintopf mit Würstchen der Bundeswehr zu Genießen. Auf dem Speisezettel steht auch Grillgut und es gibt auch Trinkbares auf dem Festplatz. Jeder der hier Rast macht um sich zu stärken, trägt einen Teil zu der geplanten Spendenaktion bei. Denn die Reservistenkameradschaft Wittgenstein wird die Überschüsse des Tages zwei Einrichtungen zugutekommen lassen.

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Sowohl das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe als auch die Werkstatt für behinderte Menschen der Arbeiterwohlfahrt in Schameder sollen vom Marsch- und Wanderevent profitieren. Richard Rottenfußer: „Uns war es wichtig, dass das Geld diesen Einrichtungen zukommt.“ Eine Aktion, die der Landwirtschaftliche Kreisverein gerne unterstützt. So brauchen sich die Reservisten keine Gedanken über Wasser- und Stromkosten zu machen.„Das geht auf unsere Kappe“, betonte Karsten Hof zur Freude der Soldaten.

Ein Abzeichen für die Veranstaltung

Es wurde auch ein Abzeichen (Patch) für diese Veranstaltung kreiert, der gegen einen kleinen Betrag vor Ort erworben werden kann, auch hiervon geht ein Teil an die Einrichtungen. Die Eröffnung soll um 10.30 Uhr stattfinden. Der Bürgermeister der Stadt Bad Laasphe, Dirk Terlinden, die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bad Berleburg, Anke Fuchs-Dreisbach, der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Erndtebrück, Lorenz Benfer, haben ihr Kommen zugesagt.

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Zusammen mit dem Leiter des Kinder- und Jugendhospiz Balthasar, Rüdiger Barth, und der Leiter der Werkstatt für behinderte Menschen der Arbeiterwohlfahrt, Jörg-Michael Bald, werden sie die Teilnehmer auf die Strecken schicken.

Weitere Informationen über die Reserve der Bundeswehr, dem Reservistenverband, der Kameradschaft und den Veranstaltungen gibt es unter www.rk-wittgenstein.de.

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