Heimat

Wahrzeichen für Erndtebrück: Debatte erst in kleiner Runde

Blick von der Seite aufs alte Rathaus, in dem neben dem Heimatmuseum auch die Bücherei untergebracht ist, braucht dringend neue Fenster. Aber ebenso einen neuen Anstrich und ein neues Dach.

Blick von der Seite aufs alte Rathaus, in dem neben dem Heimatmuseum auch die Bücherei untergebracht ist, braucht dringend neue Fenster. Aber ebenso einen neuen Anstrich und ein neues Dach.

Foto: Eberhard Demtröder

Erndtebrück.   Die Bürgerin Heidemarie Horaczek-Körnert schlägt dazu das Heimatmuseum an der Siegener Straße vor – und regt außerdem ein Erndtebrück-Logo an.

Das Heimatmuseum an der Siegener Straße im Kernort als das neue „Wahrzeichen für Erndtebrück“ nach dem alten Wasserturm? Über diese Idee und ein neues Erndtebrück-Logo, beides angeregt von der Bürgerin Heidemarie Horaczek-Körnert, soll jetzt offenbar erst einmal intern diskutiert werden.

Jedenfalls schlug Heinz-Georg Grebe (FDP) am Abend im Haupt- und Finanzausschuss vor: Der Bürgermeister lädt die Fraktionschefs zur Gesprächsrunde ein, ebenso je einen Vertreter des Heimatvereins und des Vereins für Handel, Handwerk und Touristik. Und natürlich die Antragstellerin, fand Karl-Ludwig Völkel (SPD). UWG und CDU schlossen sich diesem Vorgehen ebenfalls an.

Hoffen aufs „Heimat-Zeugnis“

Heinz-Josef Linten (CDU) mahnte ferner an, sich zugleich um eine Förderung des Landes NRW für das Heimatmuseum zu kümmern – und dort vielleicht auch ein Café einzurichten, „um Einnahmen zu generieren“. Fördergelder wären dringend nötig für eine Sanierung vom Dach über die Fenster bis hinab in den Keller. FDP-Mann Grebe regte überdies an, die Bücherei im alten Rathaus aufzuwerten. Bürgermeister Henning Gronau hofft nun, dass bereits beantragte Fördergelder aus dem NRW-Programm „Heimat-Zeugnis“ nach Erndtebrück fließen.

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