Katastrophenschutzübung

Waldbrandszenario bei Röspe verlangt Einsatzkräften alles ab

Zu einer großangelegten Übung rücken Wittgensteiner Feuerwehren am Samstag nach Röspe aus. Sie üben zusammen mit dem Rettungsdienst die Waldbrandbekämpfung.

Zu einer großangelegten Übung rücken Wittgensteiner Feuerwehren am Samstag nach Röspe aus. Sie üben zusammen mit dem Rettungsdienst die Waldbrandbekämpfung.

Foto: Kreis Siegen-Wittgenstein

Röspe.  Ein Waldarbeiter entdeckt einen Waldbrand und ist einem Moment abgelenkt, als ihn ein Baum trifft – so dass fiktive Szenario.

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„Das war intensiv und lehrreich!“ So lautet das Fazit der Kreisleitstelle Siegen-Wittgenstein nach einer großangelegten Katastrophenschutzübung am Samstag, bei der die Waldbrandbekämpfung und die Zusammenarbeit verschiedener Hilfsorganisationen ein umfangreiches Waldbrandszenario im Bereich „Hermeskopf“ in der Nähe von Röspe geübt. Im Einsatz waren Einsatzkräften verschiedener Feuerwehren, des Deutschen Roten Kreuzes, der Kreiseinsatzleitung, der Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 25 und Mitarbeiter der Wittgenstein Berleburg’schen Rentkammer.

Körperliche Schwerstarbeit

Ein Waldarbeiter hatte während laufender Baumfällarbeiten ein Waldbrandereignis entdeckt, war dadurch ablenkt und wurde durch einen umfallenden Baum getroffen – so dass fiktive Szenario. Durch eine Puppe dargestellt galt es nun, den Waldarbeiter zu retten und den sehr schnell fortschreitenden Waldbrand zu bekämpfen. Zunächst gelte allen Einsatzkräften, die mit einem enormen persönlichen Engagement an einem freien Samstag ehrenamtlich mit geübt und auch schwer körperlich gearbeitet haben ein herzliches Dankeschön – die Leistungsfähigkeit, Schnelligkeit und Schlagkraft war erneut beeindruckend, heißt es von der Kreisleitstelle.

Viele Erkenntnisse

Gleichfalls war die Übung sehr lehrreich und hat viele Erkenntnisse gebracht, die es auszuwerten und mit allen beteiligten Organisationen aufzuarbeiten gilt.

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