Corona

Wittgenstein: Ab dem 30. März vorerst keine Sperrmüll-Abfuhr

Das Corona-Virus wirkt sich auch auf die Sperrmüll-Abfuhr in Wittgenstein aus. Voraussichtlich bis Ende April ist sie ausgesetzt.

Das Corona-Virus wirkt sich auch auf die Sperrmüll-Abfuhr in Wittgenstein aus. Voraussichtlich bis Ende April ist sie ausgesetzt.

Siegen-Wittgenstein.  Bei den Entsorgern gibt es laut Kreis-Umweltamt personelle Engpässe. Und trotz Notfallplanung kann sich der Transport auf die Deponien verzögern.

Wer zu Hause kurzfristig Sperrmüll, wie Matratzen, Regale oder Wandschränke aussortieren möchte, muss sich bis zur Abholung noch etwas gedulden. Von Montag, 30. März, bis Donnerstag, 30. April, wird in Siegen-Wittgenstein vorerst kein Sperrmüll mehr eingesammelt. Das teilt das Kreis-Umweltamt mit. Der Grund für die einmonatige Pause ist das Corona-Virus, dessen Auswirkungen auch in der Abfall-Verwertung zu spüren sind.

In den Dienstleistungsunternehmen, die sich im Auftrag von Kreis und Kommunen um die Sammlung, die Anlieferung und auch das Umladen des Mülls auf den Deponien in Siegen (Fludersbach) und Netphen-Herzhausen (Winterbach) kümmern, gibt es personelle Engpässe. Trotz erarbeiteter und vorliegender Notfallpläne können sich deshalb die Sammlung auch in den Kommunen Wittgensteins oder der Weitertransport verzögern. Damit aber zumindest die Sammlung von Rest- und Biomüll weiterhin gewährleistet ist, haben sich der Kreis sowie die Städte und Gemeinden darauf verständigt, die personellen Kapazitäten der beauftragten Unternehmen darauf zu konzentrieren – und die Sperrmüllsammlung vorerst auszusetzen.

Pflicht der Privathaushalte

Nach den gesetzlichen Regelungen und nach der Abfallwirtschaftssatzung des Kreises Siegen-Wittgenstein sind die Privathaushalte verpflichtet, häusliche Abfälle den Städten und Gemeinden als öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger zu überlassen, damit eine fachgerechte Entsorgung gewährleistet werden kann.

Zur Umsetzung dieser Regelung sind von den Städten und Gemeinden Dienstleistungsunternehmen der Abfallwirtschaft mit der Sammlung des Rest-, Bio- und Sperrabfalls beauftragt, von denen die Abfälle zu den Umlade-Stationen auf die Kreis-Abfalldeponien angeliefert, dort umgeladen und anschließend – ebenfalls von vom Kreis beauftragten Dienstleistungsunternehmen – zur Entsorgung in Müllverbrennungs- und Kompostierungsanlagen weitertransportiert werden.

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