Einsatz

Zimmerbrand in Erndtebrück: Technischer Defekt die Ursache

Zimmerbrand in Erndtebrück: Technischer Defekt

Zimmerbrand in einem Haus in der Bergstraße 35 in Erndtebrück. Die Brandursache war ein technischer Defekt. Video: Britta Prasse

Zimmerbrand in einem Haus in der Bergstraße 35 in Erndtebrück. Die Brandursache war ein technischer Defekt. Video: Britta Prasse

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Erndtebrück.   Zimmerbrand in der Bergstraße in Erndtebrück. 26 Löschkräfte der Feuerwehren waren am Donnerstagmorgen im Einsatz. Brandursache: ein technischer Defekt.

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  • Dichter Rauch qualmt aus Fenster
  • Niemand verletzt / Bewohner außer Haus
  • Feuerwehr rettet Hund / Alarmstufe 4

Wegen eines Zimmerbrandes in einem Wohnhaus wurde die Feuerwehr am Donnerstagmorgen zur Bergstraße in Erndtebrück alarmiert. Als die Rettungskräfte am Einsatzort eintrafen, qualmte bereits dichter Rauch aus einem Fenster in der ersten Etage. Verletzt wurde niemand, da sich zum Zeitpunkt des Brandes niemand im Haus aufhielt – bis auf einen Hund, der jedoch schnell gerettet werden konnte. Aktuell gehen die Brandermittler vom technischen Defekt eines Elektrokleingerätes aus.

Kriminalpolizei ermittelt

Gegen 9.20 Uhr bemerkte ein 46-jähriger Autofahrer auf seiner Fahrt durch Erndtebrück, dass in der Bergstraße dunkler Qualm aus einem Fenster eines Zweifamilienhauses stieg. Der Fahrer aus Berleburg hielt deswegen vorsichtshalber an und erkannte bei genauerem Hinsehen, dass das Fenster bereits zersplittert war. Daraufhin verständigte er sofort die Feuerwehr.

Ein Nachbar der betroffenen Familie, der in der Zwischenzeit hinzugekommen war, teilte dem Fahrer mit, dass derzeit niemand zu Hause sei: Die Bewohner waren zu dem Zeitpunkt bei der Arbeit. Als der Fahrer schließlich erfuhr, wo die Familie arbeitet, machte er sich sofort auf den Weg, um der Familie Bescheid zu geben. Noch bevor die Polizei an der Einsatzstelle eintraf, war die Bewohnerin bereits vor Ort. Sie konnte den Beamten deshalb mitteilen, dass sich außer dem Hund keine Personen in dem Haus befanden.

Dietmar Born, Einsatzleiter der Feuerwehr Erndtebrück erklärt: „Wir wurden wegen eines Dachstuhlbrands alarmiert. Als wir ankamen hat sich jedoch schnell heraus gestellt, dass es sich hier nur um einen Zimmerbrand handelt.“ Im Laufe der Löscharbeiten musste unter anderem ein Fenster mit einer Axt eingeschlagen werden, um besser an die Brandnester zu gelangen.

Netphener Drehleiter im Einsatz

Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte vor Ort, darunter der Löschzug 1 Erndtebrück, die Löschgruppe Schameder und die Feuerwehr Netphen mit einer Drehleiter. Zusätzlich waren zwei Streifenwagen der Polizei im Einsatz, sowie ein Rettungswagen. Laut ersten Schätzungen der Polizei beläuft sich der Schaden auf etwa 30 000 Euro. Eine 77-jährige Hausbewohnerin erlitt einen Schock und wurde zur Kon­trolle in ein Krankenhaus gebracht.

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