Corona-Pandemie

Corona in NRW: 9143 neue Fälle, Inzidenz über Bundesschnitt

| Lesedauer: 5 Minuten
Sprechstunde: Grippe oder Corona – was hab ich denn nun?

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In unserer Serie „Die Sprechstunde“ mit Prof. Weckbecker geht es um Influenza, Erkältung und Corona: Wie man sie unterscheidet – und wann man schleunigst zum Arzt sollte.

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NRW.   Die Corona-Zahlen in NRW bleiben auf vierstelligem Niveau. Das RKI meldete für Donnerstag 9143 Neuinfektionen. Die Zahlen im Überblick.

  • Die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW wird am Donnerstag (24. November) mit 238,4 angegeben (bundesweit: 186,9).
  • 9143 Neuinfektionen hat das RKI für NRW gemeldet. Zum Thema springen ↓
  • Wie ist die Inzidenz in meinem Kreis? Zum Thema springen ↓
  • 3054 Corona-Infizierte werden in NRW-Kliniken behandelt (Stand 23. November). Zum Thema springen ↓
  • Impfungen: 81,8 Prozent der Menschen in NRW sind mindestens einmal geimpft. 79,5 Prozent der Menschen in NRW haben eine Zweitimpfung, 65,8 Prozent sind einmal geboostert und 16,6 Prozent haben eine vierte Impfung erhalten. Zum Thema springen ↓
  • Weltweite Daten zur Pandemie finden Sie auch in unserem Corona-Monitor.

Hinweis: NRW meldet seit Ende Juni seine Fallzahlen nur noch von Montag bis Freitag an das RKI. Am Wochenende und an Feiertagen gibt es keine neuen Daten. Das bedeutet, dass an einem Montag überproportional viele Fälle gemeldet werden und es zu statistischen Verzerrungen kommt. Wir haben uns daher dazu entschlossen, diesen Artikel nur noch im Wochenrhythmus zu aktualisieren.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Infektionen ist inzwischen nur noch eine Kennziffer unter mehreren, aber nicht mehr der entscheidende Richtwert für Schutzmaßnahmen in der Pandemie. In diesem Artikel finden Sie Angaben zu verschiedenen Bereichen wie der Anzahl der Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern oder die Altersstruktur der Infizierten. Auch den Impffortschritt in NRW stellen wir grafisch dar.


Corona in NRW: RKI zählt 9143 Neuinfektionen

Die Corona-Fallzahlen in NRW sind Daten des Robert-Koch-Instituts zufolge um 9143 angestiegen und liegen nun bei insgesamt 7.494.268.

In ganz Deutschland wurden 38.090 neue Fälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie sind es damit 36.318.461 (Stand 24. November, 0 Uhr).

Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion meldete das RKI in NRW am Donnerstag 27 neue Todesfälle. Damit sind in Nordrhein-Westfalen insgesamt 28.664 Menschen seit Beginn der Pandemie gestorben. Bundesweit starben 157.114 Menschen (+163).

Die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW liegt bei 238,4 (bundesweit: 186,9).

Corona-Zahlen in NRW im Vergleich zur Vorwoche

Am vergangenen Donnerstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW bei 255.8 – ein Rückgang von -17. Bundesweit lag der Wert vor einer Woche bei 199.2.

Vor vier Wochen betrug die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag in NRW 548.1. Seitdem ist die Inzidenz um -310 zurückgegangen. In ganz Deutschland lag der Wert vor vier Wochen bei 493.4.


Die Sieben-Tage-Inzidenzen in NRW

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz gibt es im Märkischen Kreis mit einem Wert von 346,9 (Stand: Donnerstag). Gestern lag der Wert bei 358,2 (-11,3). Den niedrigsten Inzidenzwert meldet das RKI für die Stadt Leverkusen mit 0,0 (-94,6).

In Bielefeld ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag um +52,1 gestiegen. Am stärksten zurückgegangen ist der Wert in Leverkusen (-94,6).

Die meisten Neuinfektionen hat das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreis gemeldet (546). Dahinter folgen Köln (536), die Städteregion Aachen (415) und Bochum (374).

Keine neuen Fälle gemeldet haben 3 der 53 Städte und Kreise: Leverkusen, der Oberbergische Kreis und der Kreis Herford.

Die Angaben liefern nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig modelliert in regelmäßigen Abschnitten einen R-Wert – auch für die Bundesländer. Ein Wert geringer als 1 beschreibt, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als eine weitere Person ansteckt. Das Pandemiegeschehen nimmt also ab. Ein Wert höher als 1 bedeutet, dass sich das Virus ausbreitet.


Grafik: Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung


Corona NRW: Situation in den Kliniken und auf Intensivstationen

In den nordrhein-westfälischen Kliniken sind aktuell 5014 der 5628 Intensivbetten belegt. 614 Betten sind noch frei. Das entspricht 10,9 Prozent. (Stand: 23. November). Dem RKI zufolge sollte der Anteil der freien Intensivbetten einen Wert von zehn Prozent nicht unterschreiten. Diese Marke gelte als Grenzwert, ab dem Kliniken noch in der Lage sind zu reagieren.

  • 3054 Covid-Patienten im Krankenhaus (Vorwoche: 3248)
  • davon 246 auf der Intensivstation
  • davon 95 mit Beatmung

(Stand: 23. November)

Mehr Details finden Sie in unserem interaktiven Klinik-Monitor.


Impfungen in NRW: 81,8 Prozent mindestens einmal geimpft

Das RKI gibt die Zahl der in NRW insgesamt verabreichten Impfdosen mit 43.120.756 an. Für das gesamte Bundesland ergeben sich folgende Impfquoten:

  • Erste Impfung: 81,8 Prozent
  • Zweite Impfung: 79,5 Prozent
  • Dritte Impfung: 65,8 Prozent
  • Vierte Impfung: 16,6 Prozent

Zum Vergleich: Die Quote der Erstimpfungen in Deutschland liegt bei 77,9 Prozent (Zweitimpfung: 76,3 Prozent, Booster: 62,5 Prozent, vierte Impfung: 13,5 Prozent).

Das Robert Koch-Institut weist darauf hin, dass nicht alle Impfungen verzeichnet werden können. Anhand von Befragungen zur Impfbereitschaft geht das RKI davon aus, dass die Quoten bis zu fünf Prozentpunkte höher liegen können.

Hier finden Sie Informationen zur Corona-Impfung:

Anmerkung: Mitunter variieren die Angaben des RKI und aus den Städten und Kreisen. Die unterschiedlichen Werte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette. Außerdem ist montags bzw. nach Feiertagen die Zahl der Neuinfektionen in der Regel geringer als an anderen Wochentagen, da in den Kommunen am Wochenende bzw. Feiertagen weniger getestet wird oder die Gesundheitsämter keine neuen Zahlen melden.

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