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Corona in NRW: Über 13.600 Fälle und mindestens 110 Tote

Virologe: Italienische Verhältnisse wird es hier nicht geben

Wie sinnvoll ist das Kontaktverbot? Erwarten uns "italienische Verhältnisse"? Virologe Prof. Dr. Ulf Dittmer beantwortet Fragen zur Coronakrise.

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Düsseldorf.  13.630 bestätigte Corona-Fälle in NRW, 110 Menschen sind gestorben. Laschet fordert, jetzt eine Exit-Strategie zu entwickeln. Unser Newsblog:

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  • 13.630 Corona-Fälle sind in NRW inzwischen gemeldet (Stand 29. März, 11.30 Uhr). 110 Menschen sind in NRW nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums aufgrund einer Erkrankung mit dem Coronavirus gestorben.
  • Eltern fordern einen Plan B für Abitur-Prüfungen in NRW.
  • Die Bundeswehr hat am Samstag schwer erkrankte Italiener und Franzosen nach NRW geflogen. In den nächsten Tagen sollen weitere Patienten aus den Ländern aufgenommen werden.
  • RKI meldet 4000 neue Infektionen an einem Tag. Der Newsblog zum nationalen und internationalen Geschehen.
  • Hier finden Sie unsere Newsblogs aus den Städten.

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+++++ Alle Meldungen aus NRW im News-Ticker +++++

18.08 Uhr: Die französischen Krankenhäuser in Lothringen sind völlig überlastet. Deshalb übernimmt das Uniklinikum Essen die Behandlung von vier Franzosen.

18.02 Uhr: In einem weiteren Altenheim in Essen sind Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das Heim in Steele wurde isoliert.

16:58 Uhr: Laut der Landesregierung ist am Wochenende die NRW-Wirtschafts-Soforthilfe erfolgreich gestartet. Derweil wünscht sich das NRW-Handwerk eine Art "Abwrackprämie" nach dem Vorbild von 2009.

16.47 Uhr: Fortuna Düsseldorf schickt einen Teil der Mitarbeiter in Kurzarbeit. Zudem verzichtet der Vorstand auf einen Teil seiner Bezüge. Von den Profis soll es eine eigene Solidaraktion geben.

16.19 Uhr: Die NRW-Landesregierung hat sich auf einen Gesetzentwurf geeinigt, der dem Staat im Kampf gegen das Coronavirus Rechte verleihen soll, die in normalen Zeiten undenkbar wären. So will die Regierung Bürgerrechte beschneiden und vertraute Regeln außer Kraft setzen:

16.08 Uhr: Nur drei Geschäfte für die Grundversorgung haben im Centro Oberhausen geöffnet. Doch Einlass und Parken sind besonders geregelt. Ein Lagebericht:

15.56 Uhr: Der Ruf nach einer Normalisierung des Lebens wird immer lauter. Eine gefährliche Entwicklung, die viele Menschenleben kosten könnte - findet unser Kommentator.

15.51 Uhr: Die Ordnungskräfte in Essen hatten am Samstag viel zu tun, um das Corona-Kontaktverbot durchzusetzen. Besonders viel los war am Baldeneysee:

15.40 Uhr: Aus Sorge vor dem Coronavirus sind in vielen Kliniken inzwischen Väter im Kreißsaal und auf der Station verboten. Hier erzählen Betroffene: "Ich war fix und fertig."

15.27 Uhr: Die Diskussion über eine Lockerung der Einschränkungen in der Coronakrise nahm am Wochenende Fahrt auf. Parteien übergreifend fordern Politiker eine Rückkehr zur Normalität. Die Corona-Maßnahmen sind immer mehr Entscheidern ein Dorn im Auge:

15.18 Uhr: Mit einem erhöhten Personaleinsatz kontrolliert der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) in Gelsenkirchen die Einhaltung der Coronaschutzvorschriften. Die gute Nachricht: Die meisten Bürger halten sich daran. Aber es gibt nach wie vor Unbelehrbare: Von Donnerstag bis Samstag nahmen die Doppelstreifen rund 200 Gewerbebetriebe unter die Lupe. Ergebnis: insgesamt 39 Anzeigen und Bußgelder von mehr als 18.000 Euro.

15.14 Uhr: Toilettenpapier ist bei den großen Discountern oder in den Drogeriemärkten seit der raschen Ausbreitung des Coronavirus kaum noch zu ergattern. Das weiß offensichtlich auch Konditor Markus Harnischmacher aus Attendorn, der Retter in der Not. Bei ihm gibt es nämlich noch Klopapierrollen, für die Toilette sind sie aber zu schade:

15.11 Uhr: Aus Schutz vor dem Coronavirus sollen Patienten möglichst nicht in die Praxen kommen. Gladbecker Ärzte wollen jetzt Videosprechstunden anbieten.

Coronakrise: Pflanz- und Erntehelfer weiter dringend gesucht

15.05 Uhr: Pflanz- und Erntehelfer werden in NRW weiter dringend benötigt. Wegen der Corona-Reiseverbote für Erntehelfer sei im Land eine Lücke von etwa 45 000 Menschen in der Landwirtschaft entstanden, teilte die Landesregierung am Sonntag mit. Obwohl sich nach Aufrufen mehrerer Verbände bereits mehrere Tausend freiwillige Helfer für die Spargelernte gemeldet hatten, werden noch viele weitere helfende Hände gesucht. Weitere Infos gibt's hier.

15.01 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Kreis Kleve steigt weiter an. Es gibt jetzt 236 bestätigte Fälle. Unseren Nachrichtenüberblick zur aktuellen Entwicklung finden Sie hier.

14.53 Uhr: Die neue Duisburger Allgemeinverfügung gegen Hamsterkäufe und zum Schutz vor Corona ist in Kraft. So rigoros setzen Supermärkte die Regeln um:

14.46 Uhr: In Soest verbieten mittlerweile einige Geschäfte Kindern den Zutritt und berufen sich dabei auf eine entsprechende Anordnung des Ordnungsamtes der Stadt. Die stellt klar, dass es ein diesbezügliches Zutrittsverbot für Kinder im Stadtgebiet nicht gibt. Gleichwohl könnten die Betriebe ihrerseits Einschränkungen oder Kontrollen per Hausrecht ausüben.

14.39 Uhr: "Ein Kredit hilft wenig." Volker Kullmann, Ehrenpräsident der Dehoga Kreis Kleve und Reeser Gastronom, erklärt, was die Gastronomen in der Coronakrise zu stemmen haben.

14.31 Uhr: Die Coronakrise schweißt die Bundesligisten zusammen - selbst über ausgiebig gelebte Rivalität wie zwischen dem BVB und Schalke 04 hinweg:

Polizei vertreibt Kindern mit Online-Angebot die Langeweile

14.24 Uhr: Polizeibehörden in NRW bieten Kindern in der Corona-Krise online kreative Ideen für zu Hause an. Darunter sind einfache Bastel-Anleitungen für Polizeiautos und Hubschrauber. Polizeimützen und -kellen gibt es zum Ausschneiden. Außerdem sollen Mal- und Rätselhefte und ein Quartett die Langeweile vertreiben. Ein Puppenspiel-Video erklärt Kindern zudem, warum es wichtig ist, zu Hause zu bleiben und sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Die Aktionen sind hier zu finden.

14.20 Uhr: In der Corona-Krise bieten immer mehr Restaurants einen Abhol- und Bringservice an - so auch in Bochum. Rettung garantiert allerdings auch Drive-in nicht.

13.49 Uhr: „Entwarnung: COVID-19“ steht über einer Meldung in der Warn-App Nina, die die Stadt Duisburg heute Mittag herausgegeben hat. Die Beschränkungen gelten aber weiter. Was hinter der Meldung steckt:

13.34 Uhr: Borussia Dortmunds Fußball-Profis wagen in der Corona-Krise einen ersten Schritt aus der Isolation zurück in die Normalität. Von diesem Montag an soll die Mannschaft von Trainer Lucien Favre in Kleingruppen auf den Trainingsplatz zurückkehren.

13.01 Uhr: Die Prüfungen an Schulen werden verschoben. Aber was ist, wenn die Termine platzen? Eltern fordern für diesen Fall einen Durchschnittsabschluss:

12.48 Uhr: Der Duisburger Stadtwerketurm hat am Samstagabend erstmals ganz weiß geleuchtet. Das soll - als Zeichen der Solidarität - jetzt auch erst mal so bleiben. Alle lokalen Corona-Infos lesen sie im Duisburg-Newsticker hier.

12.41 Uhr: Das Modelabel Hudhud näht in Neukirchen-Vluyn für die Grafschafter Diakonie Mundschutz. Schneider Sido aus Syrien hält die Fäden in der Hand.

Krankenhaus-Chef: "Rettungsschirm ist ein Knirps"

12.35 Uhr: Die Corona-Krise hat den Alltag in den Krankenhäusern komplett umgekrempelt. Allerorten wird versucht, sich durch Umstrukturierungen auf eine Flut an Infizierten vorzubereiten. Ein Hagener Krankenhaus-Chef beschreibt die Lage vor dem großen Corona-Ansturm - und bezeichnet den Rettungsschirm als "Knirps".

12.14 Uhr: Erstmals nach einer zweimonatigen Pause wegen des grassierenden Coronavirus ist ein Güterzug mit 50 Containern aus Duisburgs chinesischer Partnerstadt Wuhan wieder in Richtung Mitteleuropa gestartet. Dies berichten mehrere Medien übereinstimmend. Der Zug hat demnach Güter zur medizinischen Versorgung, Autoteile, Elektronik- und Telekommunikationskabel geladen und wird in 15 Tagen in Duisburg erwartet.

11.47 Uhr: 13.630 Menschen sind nach aktuellen Angaben des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Conoravirus infiziert, 110 Erkrankte sind daran gestorben. Zum Vergleich: Samstagmittag waren es 12.744 Fälle und 105 Tote. Die meisten Infizierten gibt es aktuell weiterhin im Kreis Heinsberg (1246), dicht gefolgt von der Stadt Köln (1212).

11.41 Uhr: In NRW spitzt sich wegen der Coronakrise die Lage bei den Tafeln weiter zu. Inzwischen haben mehr als 70 von 170 Tafeln im Land ihren Betrieb eingestellt, weitere werden folgen, erklärte der Landesverband am Wochenende:

11.04 Uhr: Die Italiener machen es vor: Trotz Corona singen sie am Fenster. Kann das in deutschen Gärten gelingen? Wir haben das Balkon-Singen ausprobiert.

10.47 Uhr: Schulen, Kitas und Spielplätze sind zu, Eltern und Kinder bleiben zu Hause, die Nerven lieben blank: In der Corona-Krise wächst die Sorge vor häuslicher Gewalt und Missbrauch. Die Opferschutz-Organisation Weißer Ring warnt, man müssen „mit dem Schlimmsten rechnen“. Aus anderen Ländern gibt es schon Belege dafür, dass vor allem für Frauen und Kinder das Risiko in den eigenen vier Wänden steigt, wenn soziale Kontrolle wegfällt und Familien - oft auf engem Raum - auf sich gestellt sind.

Corona lässt Schützenvereine um ihre Feste bangen

10.21 Uhr: Corona lässt die Schützenvereine in NRW bangen. Die ersten Schützenfeste im Altkreis Brilon werden jetzt schon wegen des Coronavirus abgesagt. Einen ersten Überblick gibt es hier.

10.07 Uhr: In einer Flüchtlingsunterkunft in Suhl (Thüringen) standen bis zum Wochenende wegen eines Coronafalls rund 500 Menschen unter Quarantäne. In Herne hat sich bisher nach Kenntnis der Stadt kein Asylbewerber mit dem Virus infiziert. Besondere Vorkehrungen hat die Verwaltung trotzdem treffen müssen - insbesondere für die Massenunterkunft Ackerstraße in Wanne-Süd. Welche Maßnahmen die Stadt Herne gegen Corona trifft, lesen Sie hier.

9.54 Uhr: In vielen Supermärkten stehen Kunden derzeit nicht nur vor leeren Klopapier- sondern auch Milchregalen. Wird die Milch durch Corona knapp? Nein, versichert der Westfälische Landwirtschaftsverband. Die Lücken im Kühlregal haben einen anderen Grund:

9.48 Uhr: Auch in Zeiten von Corona haben Menschen in Nordrhein-Westfalen mit der „Earth Hour“ ein Zeichen für das Klima gesetzt: Sie schalteten am Samstagabend um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht aus. Auch viele öffentliche Gebäude wie der Dom und die Hohenzollernbrücke in Köln tauchten für eine Stunde ins Dunkel. Versammlungen vor den Gebäuden wie in den vergangenen Jahren durfte es wegen der Einschränkungen durch das Coronavirus allerdings nicht geben.

9.27 Uhr: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat seine umstrittenen Aussagen zur Aussetzung des Spielbetriebes aufgrund der Corona-Pandemie in der ARD-Sportschau verteidigt - aber auch Selbstkritik geübt:

9.06 Uhr: Mehr als zwei Menschen in einem Auto, angeblich von Hunger getrieben - bevor sie aber auch nur einen Bissen essen konnten, sind die Insassen eines Wagens von der Dortmunder Polizei kräftig zur Kasse gebeten worden: Wegen Verstoßes gegen das Kontaktverbot mussten sie 200 Euro pro Person zahlen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Bei der Polizeikontrolle sagten sie: „Wir kommen aus Recklinghausen und hatten Hunger!“ Das war für die Polizei kein Grund, gegen Corona-Regeln zu verstoßen - und kostete nach dem NRW-Bußgeldkatalog 200 Euro pro Person. „Teures Essen“, stellte die Polizei in ihrem Tweet nüchtern fest:

8.32 Uhr: Raus an die frische Luft: Die Menschen in NRW zieht es aktuell in die Wälder. Das sollten Spaziergänger in der Corona-Krise beachten.

8.30 Uhr: SPD-Chef Norbert Walter-Borjans hat in der Debatte über die Einschränkungen in der Corona-Krise Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstützt. Die schnellstmögliche Rückkehr zur Normalität sei „unser aller Ziel“, sagte Walter-Borjans den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntag). „Aber so weit sind wir noch nicht. Die Bundeskanzlerin hat mit ihrer Mahnung recht. Die Spitze der Infektionswelle steht uns noch bevor.“

Coronavirus macht Festivals in NRW zu schaffen

8.23 Uhr: Das Coronavirus macht den Festivals in NRW zu schaffen. „Wir sind tatsächlich gerade auf Null heruntergefahren“, sagte Sandro Heinemann vom „Panama Open Air Festival“, das vom 3. bis zum 5. Juli in der Rheinaue in Bonn stattfinden soll. Allerdings werde das Elektro-Festival möglicherweise auf September verschoben: Der Vorverkauf sei seit gut einer Woche „komplett weggebrochen“, so Heinemann. Das Coronavirus hat in den vergangenen Tagen bereits für die ersten Absagen gesorgt, zum Beispiel des „Mayday“ in den Dortmunder Westfalenhallen. Das Elektro- und Technofestival, das ursprünglich am 30. April geplant war, soll laut Veranstalter im Herbst nachgeholt werden.

8.19 Uhr: Am zweiten Wochenende mit massiven Einschränkungen wegen des Coronavirus in NRW kommt den Kontroll-Behörden wohl das Wetter zur Hilfe: Am erwartet nass-kalten Sonntag werden wohl deutlich weniger Leute nach draußen gehen als am schönen Samstag. Polizei und Städte hatten sich bei ihren Kontrollen auf die Hot-Spots konzentriert, aber nach ersten Angaben nur vereinzelt Verstöße gegen das Kontaktverbot festgestellt.

7.52 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat gefordert, schon jetzt über eine Strategie für eine künftige Lockerung der Einschränkungen in der Corona-Krise nachzudenken. „Der Satz, es sei zu früh, über eine Exit-Strategie nachzudenken, ist falsch“, schrieb Laschet in einem Gastbeitrag in der Zeitung Welt am Sonntag. „Jetzt ist die Zeit, Maßstäbe für die Rückkehr ins soziale und öffentliche Leben zu entwickeln, damit auch diese Entscheidung anhand transparenter Kriterien erfolgt.“

21.56 Uhr: Immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen richten in ihren Städten Gabenzäune ein. Freiwillige können dort haltbare Lebensmittel, Tiernahrung, Hygieneartikel und Kleidung spenden. Eine erste Übersicht über einige Standorte in Nordrhein-Westfalen gibt es hier.

21.05 Uhr: Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat zweieinhalb Wochen nach dem Geisterspiel gegen den 1. FC Köln die Frist für die Rückerstattung des Geldes für erworbene Eintrittskarten präzisiert. Der Tabellenvierte hatte ursprünglich erklärt, dass Käufer einer Tageskarte unter Vorlage des Original-Tickets sowie eines ausgefüllten Erstattungsformulars per Post bis zum 31. März 2020 den Eintrittspreis zurückerhalten und Dauerkarteninhaber den anteiligen Preis. Nun wies die Borussia nach Kritik der Verbraucherzentrale darauf hin, dass es sich nicht um eine „rechtlich bindende Frist“, sondern ein Bitte handele, „damit die Abwicklung zügig gestaltet werden kann“.

Wegen Corona: Tausende Urlauber sitzen im Ausland fest

20.28 Uhr: Noch immer sitzen tausende Urlauber im Ausland fest, die Rückholung gestaltet sich schwierig. Unter den Gestrandeten sind auch zahlreiche Touristen aus Nordrhein-Westfalen. Zu ihnen gehören auch Luigi und Theresa Dimo. Das Ehepaar hatte sich auf entspannte Wochen auf Kuba gefreut - und weiß nicht, wann es zurück nach Deutschland reisen kann:

19.41 Uhr: Bochum beklagt einen weiteren Toten: Wie am Samstag bekannt wurde, sind mittlerweile fünf Menschen in der Stadt an Covid-19 verstorben. 21 Menschen sind mittlerweile genesen. Insgesamt sind 205 Bochumer positiv auf das Virus getestet worden.

18.26 Uhr: Wochenende und Sonnenschein, aber offensichtlich haben die Menschen in NRW der Verlockung widerstanden und sich am Samstag zu großen Teilen an die Corona-Regeln gehalten. Bis auf vereinzelte Ausnahmen hielten sich die meisten Menschen in Köln, Düsseldorf und Münster nach Angaben der Behörden an die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise: Selbst die Düsseldorfer Altstadt war am Freitagabend menschenleer. „Wir haben eine weitestgehende Einhaltung der Regeln“, sagte auch Ordnungsdezernent in Münster Wolfgang Heuer. Viele Kommunen hatten am zweiten Wochenende mit massiven Einschränkungen scharfe Kontrollen angekündigt. Auch in Witten hielten sich die Menschen an die verhängte Kontaktsperre:

17.30 Uhr: Die beiden schwer erkrankten Corona-Patienten aus Norditalien sind im St.-Josef-Hospital in Bochum angekommen. Die schwer erkrankten Männer (57 und 64 Jahre) werden auf der Intensivstation der Universitätsklinik behandelt. Der Airbus A310 MedEvac, die fliegende Intensivstation der Luftwaffe, hatte sechs Infizierte aus Bergamo ausgeflogen. Neben Bochum haben auch die Unikliniken in Bonn und Köln je zwei Patienten aufgenommen.

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