Verspätung - ein Wort, das Menschen rasend macht

Für Pendler und Reisende ist es das meist gehasste Wort. Und doch tönt es viel zu oft aus den Lautsprechern von Bahnhöfen oder Flughäfen. Arrangiert hat sich aber immer noch niemand damit.

Egal ob im Zug- oder Flugverkehr - sobald das Wort "Verspätung" durch die Lautsprecher hallt, sind die Reaktionen der Menschen ähnlich: Hier und da ein lautes Aufstöhnen, ein wenig Panik in den Gesichtern oder auch lautstarke Beschwerden. Deutschland ist das Land der Pünktlichkeit. Verspätungen werden nicht geduldet. Besonders für Pendler führt eine Verspätung zu einem Spießrutenlauf mit der Zeit. Denn kommt der eine Zug zu spät, verpasst man unter Umständen den Anschluss und kommt zu spät zur Arbeit. Begründungen wie "Meine Bahn kam zu spät" finden im Arbeitsleben meist kein Verständnis. Die Bahn gilt weithin als einer der größten Kandidaten für Verspätungen. Doch nur, was mindestens fünf Minuten abweichend vom Fahrplan im Bahnhof eintrifft, gilt als verspätet. Um dem wachsenden Unmut der Nutzer entgegen zu wirken, erhalten Reisende, die ein entsprechendes Formular über die deutliche Verspätung ihres Zuges ausfüllen, eine Entschädigung.

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