Corona-Pandemie

Holland: Was bei Rückkehr aus dem Hochinzidenzgebiet gilt

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Corona-Lage in den Niederlanden

Corona-Lage in den Niederlanden

Kaum hat die Niederlande die Corona-Maßnahmen gelockert, steigen die Infektionszahlen wieder. Diesmal sind vor allem junge Menschen betroffen.

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Aus den Niederlanden.  Wegen ihrer hohen Coronafallzahlen sind die Niederlande ab Dienstag wieder Hochinzidenzgebiet. Was das für Urlaub, Ausflüge und Pendeln bedeutet.

Ab Dienstag gelten die Niederlande wieder als Hochinzidenzgebiet. Das gab das Robert Koch-Institut am Freitag bekannt. Der Grund: Die Neuinfektionen im Nachbarland von NRW waren in den vergangenen Wochen aufgrund der Verbreitung der Delta-Variante explodiert.

Die Hochstufung hat deutliche Folgen für Urlauberinnen und Urlauber: Rückreisende, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen für mindestens fünf Tage in Quarantäne. Und bei der Rückkehr von Tagesausflügen in den Niederlanden muss nun immer ein negatives Testergebnis im Gepäck sein. Die Bundespolizei kontrolliert das stichprobenartig.

Für Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sowie für Reisen unter 24 Stunden gelten unterdessen gewisse Ausnahmen. Lesen Sie hier die Details:

Welche Regeln gelten für Hochinzidenzgebiete?

Anmeldepflicht:

Einreisende müssen sich laut den Einreisebestimmungen des Bundes nach einem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet vor ihrer Ankunft in NRW auf www.einreiseanmeldung.de registrieren und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen.

Ausnahme: Für Grenzpendlerinnen und Grenzpendler, bei Aufenthalten von weniger als 24 Stunden und für den Besuch enger Verwandter von höchstens 72 Stunden in den Niederlanden besteht keine Anmeldepflicht.

Quarantänepflicht:

Wer aus einem Hochinzidenzgebiet nach Deutschland zurückkommt, muss zudem in häusliche Quarantäne. Das gilt auch für Kinder und Jugendliche jeden Alters. Ein sogenanntes "Freitesten" ist erst nach fünf Tagen möglich.

Ausnahme: Für genesene und vollständig geimpfte Personen endet die Quarantäne unmittelbar, wenn diese den Genesenennachweis oder den Impfnachweis übermitteln. Für Grenzpendlerinnen und Pendler, bei Aufenthalten von weniger als 24 Stunden und für den Besuch enger Verwandter von höchstens 72 Stunden besteht keine Quarantänepflicht.

Test- und Nachweispflicht:

Bei Rückkunft aus einem Hochinzidenzgebiet muss generell - also nach einem Urlaub wie nach einem Tagesausflug - ein Nachweis über einen negativen Test, Impfung oder Genesung bei der Einreise mitgeführt werden.

Das ist auch auch in Form des digitalen COVID-Zertifikats möglich. Die Testabnahme darf bei einem Schnelltest höchstens 48 Stunden, bei einem PCR-Test höchstens 72 Stunden zurückliegen.

Ausnahme: Für das Grenzgebiet gelten laut NRW-Staatskanzlei Erleichterungen. Grenzpendler und Grenzgänger, die aus beruflichen Gründen, wegen ihres Studiums oder Schulbesuchs regelmäßig ein- und ausreisen, sind von der Anmelde- und Quarantänepflichten befreit. Außerdem müssen sie sich nur zweimal wöchentlich testen lassen. Ein Test kann auch erst nach Einreise - etwa am Arbeitsplatz - gemacht werden.

Test vor Arbeitsbeginn nach Urlaub:

Sowieso gilt aktuell in NRW: Beschäftigte ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenen-Nachweis, die mindestens fünf Tage aufgrund von Urlaub oder ähnlichen Abwesenheiten nicht gearbeitet haben, müssen nach der Rückkehr am ersten Tag an ihrem Arbeitsplatz ein maximal 48 Stunden altes, negatives Testergebnis vorweisen oder vor Ort einen Test durchführen.

Achtung: Im Zweifel muss also doppelt getestet werden, wenn der Test für die Einreise zu alt ist. Wie das NRW-Gesundheitsministerium auf Anfrage bestätigt, reicht zudem ein im Ausland gemachter Test als Nachweis am Arbeitsplatz nicht aus.

Ein im Inland durchgeführter Test zum „Freitesten“ könne wiederum dem Arbeitgeber vorgelegt werden. Notwendig sei ein Negativtestnachweis aus einer Bürgertestung oder einer Einrichtungstestung im Sinne der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung oder ein im Verlauf des ersten Arbeitstages ein dokumentierter beaufsichtigter Test im Rahmen der Beschäftigtentestung, so ein Ministeriumssprecher. (red./dpa)

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