Luftbilder

Hochwasser NRW: Die Lage jetzt und vor einer Woche

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Ein Haus auf einer Weide im Ruhrtal von Wetter - beim Hochwasser nach dem Starkregen vom 14./15. Juli - und eine Woche später.

Ein Haus auf einer Weide im Ruhrtal von Wetter - beim Hochwasser nach dem Starkregen vom 14./15. Juli - und eine Woche später.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

An der Ruhr.   Luftbild-Fotograf Hans Blossey war eine Woche nach dem Hochwasser in NRW erneut über der Ruhr unterwegs. Er hat Fotos gegenüber gestellt.

Hochwasser in NRW - war da was? Wer die Luftbilder von Hans Blossey von der Ruhr zwischen Mülheim und Witten betrachtet, kann durch den Vergleich in einer Zeitspanne von nur acht Tagen ermessen, wie groß das Ausmaß tatsächlich war.

Glich der Ruhrbogen bei Mülheim beim Hochwasser vor einer Woche von oben betrachtet noch einem See, bei dem befürchtet wurde, , Führte in Bochum-Dahlhausen beim Hochwasser vor einer Woche die Schwimmbrücke "Auf dem Stade" direkt ins Wasser, wirkt die Gegend von oben jetzt so, als hätte es nie dieses Hochwasser gegeben. Am Boden, freilich, sieht es ganz anders aus, wie zeigen.

Hochwasser in NRW: Verdreckte Straßen, verwüstete Felder

Straßen und Wege an der Ruhr sind vielerorts wieder frei, doch dass Unmengen von Regen am 14. und 15. Juli 2021 die Gegend in bisher kaum gekannter Weise unter Wasser gesetzt hatten, verrät beim Blick aus der Luft vor allem der Schlamm, der Straßen nach wie vor verdreckt und Felder verwüstet hat.

Die Ruhrschleife in Essen-Überruhr ist als solche wieder erkennbar, doch - weil zu viel Unrat im Wasser treibt, der etwa Boote zum Kentern bringen könnte.

Ruhr-Buhnen, verborgen in einer schlammig-braunen Brühe

Haus Kemnade - umringt von einem Wassergraben - war zeitweise durchflossen vom Nass der Ruhr. Das Stauwehr bei Hattingen war als solches nicht erkennbar, die Buhnen in der Ruhrschleife lagen verborgen in einer schlammig-braunen Brühe. Die führte dazu, dass Ruhr-Anliegern für mehrere Tage geraten worden war, , um sich vor Krankheiten zu schützen.

Gut, dass es vorbei ist, werden da vermutlich alle sagen, denen das Hochwasser zugesetzt hat. Bis die Schäden repariert sind - Versicherer rechnen mit vier bis fünf Milliarden Euro insgesamt, die Deutsche Bahn schätzt den Schaden bei Bahnanlagen auf mindestens 1,3 Milliarden Euro - wird es noch Monate dauern. Mindestens. (dae)

Hier sehen Sie die Fotostrecke zum Ruhr-Hochwasser zu den Veränderungen innerhalb von einer Woche:

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