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Wetteraussichten

Hitze: Deutschlands höchste Temperatur in NRW gemessen

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Hund, Katze & Kaninchen: So überstehen sie den Sommer

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Haustiere haben es im Sommer nicht leicht. Gerade während der Sommermonate ist es für einige Arten besonders wichtig, dass sie Möglichkeiten bekommen, ihren Temperaturhaushalt zu regeln.

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Essen.  Der Donnerstag brachte in vielen NRW-Städten Temperaturen von mehr als 30 Grad. Im Münsterland wurde der höchste Wert gemessen. Es bleibt warm.

Es war der bislang heißeste Tag des Jahres in NRW. In vielen Städten zeigten das Thermometer Temperaturen von deutlich über 30 Grad. Der höchste Wert Deutschlands wurde in NRW gemessen: am Flughafen Münster/Osnabrück lag die Temperatur in der Spitze bei 35,5 Grad. Auf Platz zwei landete mit 35,3 Grad Hamburg-Neuwiedenthal, wie es am Abend beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach hieß.

Für einen Rekord reichte dies jedoch nicht. Die höchste jemals in einem Juni in NRW gemessene Temperatur lag bei 37,9 Grad – gemessen am 27. Juni 1947 an Stationen in Köln und Königswinter. "Das schaffen wir nicht", sagte Meteorologin Ines Wiegand am Nachmittag. "Wir werden keine Allzeit-Juni-Rekorde knacken." Der bisher heißeste Tag des Jahres 2021 sei es aber trotzdem. Sie sollte Recht behalten.

Wetter in NRW: Nur noch vereinzelt Hitzegewitter möglich

In der Nacht auf Donnerstag hatte NRW die erste Tropennacht des Jahres erlebt. Die deutschlandweit höchste Tiefsttemperatur gab es mit 22,0 Grad in Bad Lippspringe im Kreis Paderborn, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Auf Platz zwei der wärmsten Orte in der Nacht folgte Gevelsberg im Ennepe-Ruhr-Kreis mit einem Temperaturminimum von 21,5 Grad. Meteorologen sprechen von Tropennächten, wenn die Temperaturen auch nachts nicht unter 20 Grad fallen. Das betraf unter anderem Düsseldorf, Essen, Münster und Köln.

Wetter: "Tropische Nächte" in NRW

Auch die Nacht zu Freitag wird wieder schwül-warm und "tropisch"; die Temperaturen fallen vor allem in Großstädten nicht unter 20 Grad. Das gelte auch für die Nacht zu Samstag, sagt Daniel Tüns. Am Freitag wird die Gewitter-Neigung stärker, sagt Tüns. Es wird bis zu 34 Grad heiß - "mit noch schwülerer Luft", sagt Tüns. Im Tagesverlauf bilden sich Wolken, zum Nachmittag hin kann es in vielen Landesteilen örtlich zu Gewittern kommen. "Auch Unwetter sind dann möglich", sagt Tüns. Wo genau sie sich ereignen, sei jedoch nicht vorherzusagen, erklärte der Meteorologe.

Gewitter und Schauer am Sonntag

Das Wochenende bringen eine Wechsel aus Sonne und Schauern mit Gewittern, heißt es beim DWD: Am Samstag stehe NRW unter dem Einfluss eines "Zwischenhochs", erklärt Tüns. Temperaturen steigen an Rhein und Ruhr bis auf 25 Grad, in Ostwestfalen sind auch 20 Grad möglich. Im Nordwesten kann es windiger sein mit Wolken, es bleibe aber trocken.

Am Sonntag ziehen bereits in der Nacht Schauer und Gewitter auf. Der Tag wird wieder heißer, sagt Tüns: "Bis zu 31 Grad sind möglich", schätzt der Meteorologe. Im Tagesverlauf ziehe dann - soweit es Wettermodelle bereits berechnen - eine Gewitterfront von Belgien in Richtung Emsland und berühre dabei voraussichtlich auch den Westen NRWs.

Die neue Woche wird erstmal etwas kühler

Die neue Woche bringt dann vorerst etwas Entspannung: "Es wird wieder sommerlich, doch es wird erstmal nicht mehr so heiß", sagt Daniel Tüns: Am Montag wird mit Temperaturen bis 28 Grad gerechnet, Dienstag und Mittwoch bis 25 Grad.

"Eine neue Hitzewelle ist erstmal nicht zu erkennen", sagt Tüns.
Es sei aber möglich aber, dass sich zum Ende der kommenden Woche wieder Hitze ankündige - "doch seriös vorhersagen lässt sich das jetzt noch nicht", sagt Tüns. (dae/mit dpa)

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