Bier

500 Jahre Reinheitsgebot - Brauereien an Rhein und Ruhr

Ziemlich viele Punkte: Vielerorts in NRW gibt es Brauereien - große und so manche sehr kleine.

Foto: Screenshot: DerWesten/Karte: Google

Ziemlich viele Punkte: Vielerorts in NRW gibt es Brauereien - große und so manche sehr kleine. Foto: Screenshot: DerWesten/Karte: Google

Essen.  Nicht nur in den großen Brauereien wird Bier produziert. Klicken Sie sich durch eine Karte, in der auch Haus- und Mikro-Brauereien zu finden sind.

Seit dem 23. April 1516 gilt, dass "zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen". Die Wirkung der Hefe war schon früh bekannt, wissenschaftlich aber erst Ende des 19. Jahrhunderts erforscht. Das Reinheitsgebot gilt als das älteste, heute noch gültige Lebensmittelgesetz der Welt.

Im Brauland NRW gibt es neben den großen Standorten zahlreiche kleinere Brauereien, an denen Bier produziert wird. Auf der Karte unten können Sie sich durch die Region klicken. Zu finden sind dort auch Haus- und Mikro-Brauereien. Fehlende Orte können gerne in den Kommentaren ergänzt werden.

Das 500 Jahre alte Reinheitsgebot hatte vor allem praktische Gründe: Gerste sollte als einziger Rohstoff für die Herstellung von Malz verwendet werden. Damit blieben die anderen Getreidesorten dem Brotbacken vorbehalten. Das Reinheitsgebot sollte Menschen auch vor Gefahren und gesundheitsschädlichen Zutaten schützen. Steigende Rohstoffpreise verleiteten viele Brauer zur Panscherei.

Bier-Produktion in Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen haben die Brauereien im vergangenen Jahr 17,9 Millionen Hektoliter alkoholhaltiges Bier produziert. Miteingerechnet sind dabei keine Biermischgetränke, außerdem sind nur Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern berücksichtigt. Mikro-Brauereien fließen also genausowenig in die Statistik mit ein, wie Hausbrauereien. Diese finden Sie aber in der Karte:

(jop/dpa)

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