9,3 Milliarden für Schienen und Bahnhöfe

Berlin.  Ob Bahnhöfe, Gleise, Brücken oder Schienen: Die Deutsche Bahn plant in diesem Jahr das größte Modernisierungsprogramm aller Zeiten für ihre Infrastruktur. Bundesweit sollen 9,3 Milliarden Euro investiert werden – 800 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Auf zahlreichen Strecken werden sich dadurch die Fahrzeiten verlängern, manchmal würden die Zugstrecken auch verkürzt, wie Ronald Pofalla, Bahnvorstand für Infrastruktur, ankündigte. Betroffen ist auch die Strecke Köln–Düsseldorf-Flughafen zwischen dem 9. April und 8. Oktober – dort verlängert sich die Fahrzeit voraussichtlich um bis zu 15 Minuten. Auch zwischen Dortmund und Hamm wird gebaut.

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Ob Bahnhöfe, Gleise, Brücken oder Schienen: Die Deutsche Bahn plant in diesem Jahr das größte Modernisierungsprogramm aller Zeiten für ihre Infrastruktur. Bundesweit sollen 9,3 Milliarden Euro investiert werden – 800 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Auf zahlreichen Strecken werden sich dadurch die Fahrzeiten verlängern, manchmal würden die Zugstrecken auch verkürzt, wie Ronald Pofalla, Bahnvorstand für Infrastruktur, ankündigte. Betroffen ist auch die Strecke Köln–Düsseldorf-Flughafen zwischen dem 9. April und 8. Oktober – dort verlängert sich die Fahrzeit voraussichtlich um bis zu 15 Minuten. Auch zwischen Dortmund und Hamm wird gebaut.

Für das Bauprogramm will der Staatskonzern 2000 zusätzliche Fachkräfte einstellen – darunter 220 in Nordrhein-Westfalen. Aktuell arbeiten in dem Bereich 17 700 Beschäftigte. In Spitzenzeiten wird es täglich bis zu 800 Baustellen geben. In der Regel baut die Bahn „unter rollendem Rad“ – bei täglich rund 40 000 Zugfahrten.

Die Bauzeiten sollen durch den Einsatz von mehr Personal, Maschinen sowie Wochenend- und Nachtarbeit verkürzt werden, wie Pofalla sagte. 5,5 Milliarden Euro fließen allein in die Erneuerung von Gleisen, Brücken, Tunnel und Technik. Weitere 2,6 Milliarden Euro werden in den Neu- und Ausbau von Strecken gesteckt. In die Bahnhöfe investiert die Bahn insgesamt 1,2 Milliarden Euro – darunter auch in Dortmund.

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