Schadstoffe

Bericht: Ikea stoppt Verkauf von Bambusbechern nach Test

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Hamburg.  Ikea zieht wohl Konsequenzen aus einem Schadstofftest: Ein Bambusbecher des Möbelhauses wird nicht mehr verkauft. Wie es dazu kam.

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Das schwedische Möbelhaus Ikea nimmt laut einem Bericht Bambusbecher aus seinem Sortiment. Zuvor hatte ein Test einen Becher von Ikea als mangelhaft bezeichnet. Der Grund: zu viele Schadstoffe.

Wie der „Spiegel“ berichtet, zieht Ikea damit Konsequenzen aus dem Test, in dem ein Becher aus Bambusfasern von Ikea durchgefallen war. Laut „Stiftung Warentest“ überschritt der Becher EU-Grenzwerte zu Schadstoffen.

Bei der Herstellung der vermeintlich ökologisch wertvollen Becher aus Pflanzenfasern werden in der Regel auch Kunststoffe beigemischt. Diese Kunststoffe können im Einzelfall gesundheitsschädlich sein.

Tatsächlich ist im Online-Shop von Ikea bereits kein Kaffeebecher mehr zu bekommen, der aus Bambus gefertigt wird. Auch eine Information darüber, ob das betreffende Produkt noch in Möbelhäusern der Kette zu bekommen ist, war bei einer Stichprobe unserer Redaktion nicht in Ikeas Online-Shop zu finden.

Nicht nur Bambusbecher von Ikea fielen bei „Stiftung Warentest“ durch

Der Becher von Ikea war nicht der einzige, der in dem jüngsten Test beanstandet wurde:

Auch Produkte, die bei Aldi verkauft wurden fielen im Test durch.

Laut „Spiegel“-Bericht wolle Aldi Nord den Verkauf seines Bechers nicht einstellen. Der Discounter beruft sich darauf, dass in seinem Falle keine Grenzwerte überschritten worden seien. Dennoch suche die Handelskette nach Alternativen. (ac)

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