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Bahn bestellt 30 neue ICE für NRW – inklusive Handyempfang

7 Lifehacks für Bahnreisende – mit diesen Tricks reisen Sie besser

Verspätet, überfüllt, zu laut. Mit ein paar cleveren Tricks kann man viele Nervereien beim Bahnfahren umgehen. Wie Sie auch ohne Reservierung einen guten Sitzplatz bekommen und wann es die besten Sparpreise gibt, verrät dieses Video.

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Berlin.  Die Deutsche Bahn hat 30 neue ICE-Züge bestellt. Diese kommen mit besserem Handyempfang und Fahrradstellplätzen – Haupteinsatzort wird NRW.

Die Deutsche Bahn baut ihr Hochgeschwindigkeitsnetz deutlich aus. Der Staatskonzern hat 30 neue ICE-Züge für insgesamt eine Milliarde Euro bei Siemens bestellt. Die Züge sollen ab 2022 zunächst zwischen Nordrhein-Westfalen und München eingesetzt werden, die über die Schnellfahrstrecke Köln-Rhein-Main führen.

Der neue Zug ist 200 Meter lang, hat 440 Sitzplätze und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h. Lesen Sie hier: Die Deutsche Bahn will 30 neue ICEs kaufen.

Deutsche Bahn rüstet auf: Besserer Mobilfunkempfang

Für Internet-Nutzer besonders interessant: Die Fenster im neuen ICE sollen erstmals funkdurchlässig sein und damit für einen guten Handy-Empfang im Zug sorgen. Die Scheiben der ICE sind bislang mit einer dünnen Metallschicht versehen, die Sonnenstrahlungen fernhalten – aber eben auch Mobilfunkwellen.

Künftig wird in diese wärmeisolierende Metallschicht der Fenster ein feines Raster gelasert, damit die Mobilfunkwellen ins Wageninnere gelangen, teilte die Bahn mit. Zudem soll es in jedem Zug Fahrradstellplätze sowie mehr Platz fürs Gepäck geben.

Neuer ICE wird auch in Nordrhein-Westfalen und Bayern gebaut

Bis 2026 werden dann bei der Deutschen Bahn 421 ICE-Züge mit rund 220.000 Sitzplätzen im deutschen Netz unterwegs sein. Allein durch die 30 neuen Züge entstehen 13.000 weitere Sitze. Zudem gibt es die Option weitere 60 der neuen ICE-Fahrzeuge zu bestellen. Der neue ICE wird an den Siemens-Standorten in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Österreich gefertigt.

Hintergrund: Das sind die Pläne der Deutschen Bahn für den Regionalverkehr

„In den nächsten Jahren wächst die gesamte DB-Flotte im Fernverkehr um 20 Prozent“, sagte Bahnchef Richard Lutz bei der Vorstellung der Pläne am Mittwoch in Berlin. „Schon Ende 2022 profitieren unsere Fahrgäste von mehr Sitzplätzen, mehr Komfort und mehr Tempo.“

Neue Züge sind wichtige Voraussetzung für Deutschlandtakt

Auch der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) lobt die Investition: „Die neuen hochmodernen ICE machen das Bahnfahren noch einmal deutlich attraktiver – auch weil leistungsstarke Hochgeschwindigkeitszüge neben der Infrastruktur eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung des Deutschlandtakts sind.“

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