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Gaspreise steigen – Zwei Millionen Haushalte sind betroffen

Die wichtigsten Tipps zum Heizkosten-Sparen

Das sind wichtige Heiztipps

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Berlin  Beim Gas müssen Verbraucher demnächst draufzahlen. Viele Grundversorger haben ihre Preise erhöht. Schuld daran ist auch der Sommer.

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Rund 1,9 Millionen Haushalte in Deutschland werden nach Einschätzungen von Preisvergleichsportalen demnächst eine höhere Gasrechnung erhalten.

Demnach hätten 265 von insgesamt 700 Gasgrundversorgern im Winter ihre Preise erhöht oder das für die kommenden Wochen angekündigt. Im Durchschnitt würden die Preise um 8,5 Prozent steigen. Das teilte das Internetportal Check24 am Dienstag mit.

Besonders stark fallen die Preissteigerungen in Schleswig-Holstein (10,1 Prozent) und in Rheinland-Pfalz (9,5 Prozent) aus. „Nach einem jahrelangen Abwärtstrend steigt der Gaspreis wieder“, sagte Oliver Bohr, Geschäftsführer Energie bei Check24.

Darum steigen die Gaspreise

Ende November war das Vergleichsportal Verivox zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen. Durchschnittlich würden die Preise um 7,7 Prozent steigen, hatte das Unternehmen verkündet. Betroffen seien vor allem Rheinland-Pfalz, Brandenburg und Niedersachsen. Stabil seien die Preise in den Stadtstaaten.

Als Grund werden die höheren B eschaffungskosten und die gestiegenen Einkaufspreise für Erdgas genannt. Zudem soll auch die Trockenheit im Sommer zum Preisanstieg beigetragen haben, weil nicht mehr so viel Kohle über die Flüsse transportiert werden konnte und deshalb zum Teil mehr Energie aus Gas gewonnen wurde sowie leere Speicher aufgefüllt werden mussten. Das habe die Nachfrage angeheizt.

Um hohen Preisen zu entgehen, empfiehlt Check24 zu einem Alternativanbieter zu wechseln. Verbraucher können aber auch einige Tipps und Tricks beachten, um im Winter Heizkosten zu sparen. (jha/dpa)

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