Mobilität

Ingolstadt wird zum Modellort für Flugtaxis in Deutschland

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Berlin  Die Regierung will die Produktion von Flugtaxis in Deutschland fördern. Ausgerechnet in einer Autostadt startet das Zukunftsprojekt.

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Ingolstadt gilt wegen des Firmensitzes von Audi eigentlich als Autostadt, doch die Bundesregierung will Ingolstadt nun zu einer Modellstadt für Flugtaxis machen.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer , die Digital-Beauftragten der Bundesregierung, Staatsministerin Dorothee Bär (beide CSU), und der Oberbürgermeister Ingolstadts, Christian Lösel (CSU), sowie Vertreter des Luftfahrtkonzerns Airbus und des Autobauers Audi haben dazu eine Absichtserklärung unterschrieben.

Weltweit tüfteln Unternehmen an Flugtaxis, darunter auch deutsche Firmen. Scheuer sagte, Flugtaxis seien längst keine Vision mehr. Sie eröffneten komplett neue Möglichkeiten, etwa für den Krankentransport in Städten und Ballungsräumen. Auch seien sie eine Riesenchance für Unternehmen und junge Start-up-Firmen.

Dorothee Bärs Vergangenheit mit den Flugtaxis

Bär sagte: „Im weltweiten Vergleich ist Deutschland ein Land von geringer Fläche. Wir können nicht alle Straßen sechs- oder achtspurig ausbauen und auch neue Schienenwege beanspruchen knappen Raum.“ Zur Mobilität der Zukunft gehörten daher auch Flugtaxis.

Für Dorothee Bär sind Flugtaxis kein neues Thema. In einem Interview mit Marietta Slomka im „heute journal“ im März hatte die CSU-Politikerin das Thema auf fliegende Taxis gelenkt. Dabei ging es in dem Gespräch eigentlich um den Breitbandausbau in ländlichen Regionen. Bärs Antwort überraschte viele Zuschauer, sodass sich viele fragten, was ein mittelständisches Unternehmen auf dem Land mit einem Flugtaxi solle, wenn es ohne Internet aber keine Aufträge abarbeiten kann. (dpa/ac)

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