Studie

Kommunale Wohnnebenkosten schwanken im Ruhrgebiet stark

Foto: Caroline Seidel/dpa

Ruhrgebiet.  Die Kosten für Müll, Abwasser und Grundsteuer weichen in Städten des Ruhrgebiets stark voneinander ab. Gelsenkirchen hat die günstigsten Sätze

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Müll, Abwasser und Grundsteuer sind im Ruhrgebiet teurer als in den meisten anderen Regionen. Am günstigsten kommen im Revier Mieter in Gelsenkirchen weg. Eine vierköpfige Musterfamilie zahlt hier für die Abwasser- und Müllentsorgung sowie für die Grundsteuer durchschnittlich 1164 Euro im Jahr, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) für den Eigentümerverband Haus & Grund errechnet hat. Damit liegt die Stadt im Ranking von 100 deutschen Städten auf Platz 30.

Die Forscher haben nur jene Kosten untersucht, die stark vom Wohnort abhängen. Nicht enthalten in der Rechnung des IW sind dagegen etwa Heiz-, Strom- und Wasserkosten.

Regensburg ist bundesweit am günstigsten

Bundesweiter Spitzenreiter ist Regensburg mit 857 Euro im Jahr. In Witten ist die Nebenkostenbelastung mit 1707 Euro fast doppelt so hoch. „Die Kosten des Wohnens werden in erheblichem Maße von Städten und Gemeinden beeinflusst. Und die Zahlen zeigen, dass es vielerorts Spielräume geben muss, die Kosten des Wohnens zu senken“, sagt Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke.

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