Streit um spanische Oliven

Brüssel.   Geplante US-Strafzölle auf spanische Oliven haben bei der EU-Kommission scharfen Protest ausgelöst. Die anvisierten Anti-Dumping-Zölle seien in der Höhe völlig ungerechtfertigt, protektionistisch und inakzeptabel, sagte ein Kommissionssprecher. Sollten die Maßnahmen im Juli bestätigt werden, werde die EU entsprechend handeln.

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Geplante US-Strafzölle auf spanische Oliven haben bei der EU-Kommission scharfen Protest ausgelöst. Die anvisierten Anti-Dumping-Zölle seien in der Höhe völlig ungerechtfertigt, protektionistisch und inakzeptabel, sagte ein Kommissionssprecher. Sollten die Maßnahmen im Juli bestätigt werden, werde die EU entsprechend handeln.

Das US-Handelsministerium wirft spanischen Exporteuren und der spanischen Regierung vor, reife Oliven zu unfairen Dumpingpreisen in die USA zu exportieren. Die Oliven würden bis zu 25,5 Prozent unter ihrem Wert verkauft. Zudem subventioniere der spanische Staat die Oliven mit bis zu 27 Prozent. Das Ministerium kündigte Anti-Dumping-Zölle an, über die die zuständige US-Kommission am 24. Juli entscheiden soll. Der Sprecher der EU-Kommission erklärte, „weder die Substanz dieser Entscheidung noch das Verfahren, das dahin führte, sind gerechtfertigt“.

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