Tarifabschluss Metall für NRW übernommen

Düsseldorf.   Rund 700 000 Beschäftigte in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie erhalten 4,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die Tarifparteien einigten sich gestern auf Übernahme des entsprechenden Pilotabschlusses aus Baden-Württemberg aus der Vorwoche. Neben der Entgeltanhebung sieht der Abschluss Einmalzahlungen in Höhe von 100 Euro je Beschäftigten bzw. 70 Euro für Auszubildende vor. Auch die Regelungen zu einer jährlichen tariflichen Sonderzahlung in Höhe von 27,5 Prozent werden übernommen. In NRW wurde zusätzlich zu Baden-Württemberg für Auszubildende ein zusätzlicher freier Tag vor Abschlussprüfungen vereinbart.

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Rund 700 000 Beschäftigte in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie erhalten 4,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die Tarifparteien einigten sich gestern auf Übernahme des entsprechenden Pilotabschlusses aus Baden-Württemberg aus der Vorwoche. Neben der Entgeltanhebung sieht der Abschluss Einmalzahlungen in Höhe von 100 Euro je Beschäftigten bzw. 70 Euro für Auszubildende vor. Auch die Regelungen zu einer jährlichen tariflichen Sonderzahlung in Höhe von 27,5 Prozent werden übernommen. In NRW wurde zusätzlich zu Baden-Württemberg für Auszubildende ein zusätzlicher freier Tag vor Abschlussprüfungen vereinbart.

Der Abschluss sieht weitreichende Flexibilisierung der Arbeitszeiten vor, sowohl zur auf 28 Wochenstunden reduzierten Vollzeit, wie auch zur Ausweitung auf 40 Wochenstunden. Außerdem sei eine tarifliche Rahmenregelung zu „Mobilem Arbeiten“ verabredet worden, die ermögliche, dass keine Zeitzuschläge gezahlt werden müssten und die Ruhezeit von elf auf neun Stunden verkürzt werden könne. Das Arbeitszeitgesetz lasse dies zu, erklärte Luitwin Mallmann, Hauptgeschäftsführer von Metall NRW.

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