Immobilien

Trotz Corona: Vonovia fährt kräftig Gewinne ein

Aus der Vonovia-Firmenzentrale in Bochum können für die ersten drei Monate des Jahres gute Nachrichten verkündet werden.

Aus der Vonovia-Firmenzentrale in Bochum können für die ersten drei Monate des Jahres gute Nachrichten verkündet werden.

Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Bochum.  Der Immobilienkonzern Vonovia trotzt der Corona-Krise und hat einen guten Start in das Jahr hingelegt. Investitionen in Milliardenhöhe geplant.

Der Bochumer Immobilienkonzern Vonovia kommt weiter gut durch die Corona-Krise. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, hat sich der operative Gewinn (FFO) im ersten Quartal um 14 Prozent auf 383 Millionen Euro erhöht.

Hier trug der Wohnungsbestand in Schweden maßgeblich zum Ergebnis bei. Die durchschnittlichen Kosten für Wohnungen konnten dort gesenkt und Synergieeffekte gesteigert werden, heißt es in der Mitteilung.

Vonovia stellt altersgerechtes Wohnen und Klimaschutz in den Vordergrund

Der Vorstandsvorsitzende Rolf Buch ist erfreut über diese Entwicklung: „Unser Geschäftsmodell zeigt sich weiterhin krisenfest und widerstandsfähig.“ Dennoch dürfe man die Aufgaben nicht aus dem Blick verlieren. „Der Markt braucht weiter neue Wohnungen“, so Buch weiter. Im laufenden Geschäftsjahr hat Vonovia in den ersten drei Monaten bislang 380 Millionen Euro in die Instandhaltung, Modernisierung und den Neubau von Wohnungen investiert – 379 Wohnungen wurden neu gebaut. Insgesamt sind in diesem Jahr Investitionen von 1,3 bis 1,6 Milliarden Euro geplant.

Vonovia-Gebäude sollen bis 2050 klimaneutral sein

Bei den Planungen will der Immobilienriese die Barrierefreiheit in den Vordergrund stellen. „Eine älter werdende Gesellschaft braucht altersgerechte Wohnungen“, so Buch. Im Zeitraum von Januar bis März habe das Bochumer Unternehmen bereits 2650 Wohnungen barrierefrei umgerüstet. Auch der Klimaschutz ist weiter ein wichtiges Thema. Bis 2050 sollen alle Gebäude klimaneutral sein.

Die monatliche Ist-Miete von Vonovia lag Ende März 2021 durchschnittlich bei 7,18 Euro pro Quadratmeter und hat sich im Vergleich mit dem Vorjahr (6,94 Euro) um 3,5 Prozent erhöht. Die Wohnungen seien bei einem Leerstand von 2,8 Prozent nahezu voll vermietet.

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