Säureanschlag

Verdächtiger nach Säureanschlag auf Innogy-Manager frei

Bei Bilanzpressekonferenz von Innogy trat Bernhard Günther erstmals nach dem Säureanschlag öffentlich auf.

Bei Bilanzpressekonferenz von Innogy trat Bernhard Günther erstmals nach dem Säureanschlag öffentlich auf.

Foto: Fabian Strauch / Fabian Strauch / FUNKE Foto Services

Haan/Wuppertal.  Wer hat den Säureanschlag auf Ex-Innogy-Finanzchef Günther Klein verübt? Ein Tatverdächtiger ist jetzt wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

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Nach dem Säureanschlag auf den Innogy-Vorstand Bernhard Günther vor gut eineinhalb Jahren kommt ein Tatverdächtiger wieder auf freien Fuß. Das bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wuppertal. Günther sei am Freitagmittag über den Beschluss des Landgerichts Wuppertal informiert worden, sagte der Sprecher des Managers der Deutschen Presse-Agentur. Beim Landgericht war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Zunächst hatte die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet.

Laut dem Blatt wurde der Haftbefehl gegen den 32-Jährigen Mann aufgehoben, weil ihm kein dringender Tatverdacht nachgewiesen werden könne. Zu einer mögliche Beschwerde gegen die Entscheidung wollte die Sprecherin der Anklagebehörde sich zunächst nicht äußern.

Innogy-Finanzchef war nach dem Joggen attackiert worden

Der Innogy-Finanzchef war am 4. März 2018 nach dem Joggen in der Nähe seines Wohnhauses in Haan bei Düsseldorf von Vermummten überfallen und mit hochkonzentrierter Säure übergossen worden. Im Oktober dieses Jahres war in Köln ein 32-jähriger Verdächtiger festgenommen worden. (dpa)

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