WLAN und Glasfaser

Bochum gehört zu den digitalsten Uni-Städten in Deutschland

Freies WLAN gibt es längst nicht in allen Innenstädten.

Freies WLAN gibt es längst nicht in allen Innenstädten.

Foto: Kerstin Buchwieser / FUNKE Foto Services

Essen.  Unter dem zuweilen schleppenden Glasfaser-Ausbau leiden auch die Uni-Städte. Bochum liegt bei der Digitalisierung bundesweit mit vorn.

Bochum gehört zu den digitalsten Universitätsstädten in Deutschland. Einem Ranking der Lernplattform Charly-Education zufolge belegt die Ruhrgebietsstadt den dritten Platz hinter Hamburg und Köln.

In die Bewertung flossen dem Unternehmen zufolge die Glasfaserkabel-Abdeckung, die Verfügbarkeit von WLAN in öffentlichen Bibliotheken und Verkehrsmitteln sowie die Möglichkeit, Amtstermine online zu buchen, ein. Die Analyse erfasste die 25 größten Universitätsstädte. Pro Kategorie wurden je nach Platzierung ein bis 25 Punkte vergeben, insgesamt waren 100 Punkte möglich.

Hamburg kommt auf 99 Punkte, Köln auf 96 und Bochum auf 93. Am Standort der Ruhr-Uni hat der offenbar schleppende Glasfaser-Ausbau für Punktabzug gesorgt. Weit abgeschlagen auf Platz neun landet mit Dortmund (81 Punkte) die nächste Ruhrgebietsstadt. Dort hakt es offenbar besonders bei der WLAN-Versorgung im öffentlichen Personen-Nahverkehr. Dahinter Düsseldorf mit 73 Punkten. Essen erreicht mit 72 Punkten Rang 11. Die volle Punktzahl gab es hier nur in den Kategorien WLAN in öffentlichen Bibliotheken und online buchbare Amtstermine. Duisburg wurde in der Analyse gar nicht berücksichtigt.

„Unsere Analyse zeigt, wie unterschiedlich deutsche Städte in puncto digitale Möglichkeiten aufgestellt sind“, fasst Cecil von Croÿ, Chef der Plattform Charly-Education, der Ergebnisse zusammen. „Eine Vorreiterrolle nehmen hier die Metropolen Hamburg und Köln ein, aber auch kleinere Städte wie Bochum und Bonn sind lobenswert.“ Von Croÿ kritisiert aber auch, dass fast die Hälfte der untersuchten Städte beim Ausbau von Glasfaser hinterher hinkten.

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