Tarifeinigung

Mehr Geld für Beschäftigte des Energiekonzerns Steag

Steag-Konzernsitz in Essen: Die Beschäftigten bekommen künftig mehr Geld.

Steag-Konzernsitz in Essen: Die Beschäftigten bekommen künftig mehr Geld.

Essen.   Die Beschäftigten des Essener Energiekonzerns Steag bekommen mehr Geld. Eine Tarifeinigung mit der IG BCE sieht ein Plus von 5,7 Prozent vor.

Die rund 3200 Beschäftigen des Essener Energiekonzerns Steag bekommen mehr Geld. Wie die Gewerkschaft IG BCE mitteilte, sieht die Tarifeinigung mit dem Unternehmen eine Erhöhung der Vergütungen von insgesamt 5,7 Prozent vor.

In einem ersten Schritt – rückwirkend zum 1. Februar 2019 – soll es eine Anhebung um 2,5 Prozent geben. Ab Februar 2020 erfolgt Gewerkschaftsangaben zufolge eine weitere Erhöhung um 3,2 Prozent. Die Laufzeit beträgt 24 Monate bis zum 31. Januar 2021.

„In Zeiten von Energiewende und Kohleausstieg“

„Mit der Erhöhung der Vergütungen von insgesamt 5,7 Prozent haben wir einen tragbaren Kompromiss erzielt, der sich in der Branche sehen lassen kann“, sagte IG BCE-Verhandlungsführer Holger Nieden unserer Redaktion. „Mit diesem Paket ist es gelungen, für die Beschäftigten ein deutliches Plus umzusetzen.“ Zudem zeige eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütungen, „wie wichtig in Zeiten von Energiewende und Kohleausstieg junge Leute für die Zukunft des Unternehmens sind“.

Vor wenigen Tagen hatte es eine Tarifeinigung für die etwa 5000 Beschäftigen des Düsseldorfer Energiekonzerns Uniper gegeben. Hier ist eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 5,6 Prozent geplant – ebenfalls in zwei Schritten.

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