Ausflugstipps

Das Ruhrgebiet von ganz neuen Seiten aus entdecken

Landmarken der „Ruhr Tour“: Tetraeder, das „U“, Landschaftspark Nord, Zollverein, Halde Haniel, der Gasometer.

Landmarken der „Ruhr Tour“: Tetraeder, das „U“, Landschaftspark Nord, Zollverein, Halde Haniel, der Gasometer.

Foto: Jochen Schlutius, Hans Blossey, Ingo Otto, ho, dpa

Rhein und Ruhr.  Die Buchreihe „Ruhr Tour – Der smarte Ruhrgebietsführer“ macht Lust darauf, das Revier neu zu erkunden, von „Industriekultur“ bis „Natur pur“.

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Das Ruhrgebiet ist nicht nur eine einzige Reise wert, sondern gut 250. So viele Ausflugsziele beschert uns der Auftakt der neuen Buchreihe „Ruhr Tour – Der smarte Ruhrgebietsführer“. Doch was macht so eine Buchreihe denn eigentlich „smart“? „Es kam uns darauf an, dass die Bände praktisch sind. So dass man sie leicht mitnehmen kann“, sagt Achim Nöllenheidt, Herausgeber der bisher vier Bände. Die sind thematisch geordnet: „Industriekultur“, „Museen“, „Kirchen & Klöster“ und „Natur Pur“, je nach Vorliebe bündeln sie die schönsten und wichtigsten Orte, die eine Fahrt wert sind.

Alte Ruhrgebiets-Hasen werden da vielleicht im ersten Moment mit den Schultern zucken, weil sie denken: „Kennen wir doch alles, hat man schon mal besucht.“ Aber auch wer in der Gladbecker Maschinenhalle Zweckel war, wird nicht mehr unbedingt ihre Geschichte parat haben. Wer im Sommer das Werksschwimmbad auf Zollverein besucht hat, war vielleicht noch nicht im Winter auf der dortigen Eislaufbahn. „Im Grunde sollen die Bücher eine kleine Bibliothek der Erlebnismöglichkeiten im Ruhrgebiet liefern“, so Nöllenheidt.

Schwärmen über „Natur pur“

Das solide Gerüst eines jeden Ausflugstipps liefern geschichtliche Fakten, es ist an Zahlen, Daten, Fakten orientiert, so dass man schnell erfasst, was es mit der Sehenswürdigkeit auf sich hat. Die Randspalten hingegen sind für Ausflugs-Infos und kleine Tipps reserviert, beim Besuch sehr nützlich.

Ein wenig ins Schwärmen geraten kann man beim Bändchen „Natur pur“, denn während die Ankerpunkte der Industriekultur in den letzten Jahrzehnten ja immer wieder durch Veranstaltungen wie die „Extraschicht“ (übrigens am 29. Juni) ins Blickfeld gerückt sind, haben es viele der Natur-Schönheiten oft nur zu lokaler Berühmtheit gebracht. Ein Duisburger wird sich seltener ins schöne Ölbachtal in Bochum verirren, ein Dortmunder kann in der Kirchheller Heide noch auf Entdeckungstour gehen. Und selbst als Oberhausener kennt man nicht unbedingt den Kurpark am Mülheimer Solbad Raffelberg.

Das Revier in der Hosentasche

Zu jedem Ziel gibt es Piktogramme, die zeigen, ob dieser Ort etwa kinderfreundlich ist, ein eigenes Museum unterhält oder eine hübsche Aussicht über eine Industrielandschaft liefert.

Wer also das Revier gern in die Hosentasche stecken möchte, wird hier sehr gut bedient.

  • „Ruhr Tour - Der smarte Ruhrgebietsführer“, Klartext-Verlag, vier Bände, je 120 S., je 13.95 Euro

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