Digitale Sonntagszeitung

Tops: Hebammen, Schilddrüse und ein Paradies für Milliardäre

Das ganz große Sonntagsgefühl mit der digitalen Sonntagszeitung – und Reiseempfehlungen für Milliardäre und solche, die es noch werden wollen.

Das ganz große Sonntagsgefühl mit der digitalen Sonntagszeitung – und Reiseempfehlungen für Milliardäre und solche, die es noch werden wollen.

Foto: Ute Kranz / dpa-tmn

Essen.  Lebensbejahend wie nie: unsere digitale Sonntagszeitung diesmal mit Lebensrettern und Geburtshelfern, aber auch Rekorden und rassigen Roadstern.

Als Hebamme in Afrika: 5,2 Kinder. So viel Nachwuchs bekommen Frauen in Burkina Faso im Durchschnitt. In Deutschland sind es 1,3. Die Bochumer Hebamme Jennifer Eisenhardt half in Kreißsälen in dem westafrikanischen Land aus. Eine Reise mit schönen und schrecklichen Erlebnissen

Wer möchte nicht mal Lebensretter werden? Anika Liersch aus Herten erwies sich 2017 als passende Stammzellenspenderin für ein kleines Mädchen aus Weimar: Hannah (7). Die Verbindung zwischen ihnen hält bis heute.

Rekordverdächtig: Bis ins Jahr 1502 reichen die Wurzeln eines Siegener Familienunternehmens zurück. Laut einer neuen Studie ist die Firma damit der älteste Familienbetrieb Deutschlands. Das Nachsehen hat ein Unternehmen aus Stolberg, das bisher als das älteste galt. Wir haben eine Hitliste der ältesten Unternehmen in NRW.

Viel zu schade zum Wegwerfen: Hudhud aus Neukirchen-Vluyn haucht alten Hosen oder Tischdecken neues Leben ein und schneidert Lieblingsstücke nach – für unsere Modeserie „Aus dem Nähkästchen“.

Kleines Organ, große Aufgabe: Die Schilddrüse ist der „Influencer“ für Lebenskraft, sie reguliert unser Temperament. Störungen beeinträchtigen gleich mehrere Körperbereiche. Unsere Reinigungskur kann helfen. Außerdem auf der Gesundheitsseite der Persönlichkeitstest: Haben Sie ein schlechtes Gewissen, wenn Sie das Leben genießen?

Erstmals in der 30-jährigen Geschichte des Wacken Open Airs kann das größte Heavy-Metal-Festival der Welt wegen der Corona-Pandemie in seiner ursprünglichen Form nicht stattfinden. Die Macher haben sich deshalb eine besondere Alternative überlegt, für die sie sogar auf Hollywood-Technik zurückgreifen. Und auf jede Menge Bands aus NRW.

Abenteuerland Zentralschweiz: Die Biospähre Entlebuch zwischen Bern und Luzern bietet sanfte Hügel, ganz viel unberührte Natur und eine riesige Höhle unter einem Kuhstall.

Aller Sportwagen Anfang: Winzige Kleinwagen haben BMW in Fahrt gebracht, weltweites Renommee als Spezialist für sportliche Fahrzeuge gewannen die Bayern aber erst ab 1930 durch rassige Roadster. Vor allem der BMW 328 avancierte zur zeitlosen Ikone, die alle folgenden Zweisitzer inspirierte, vom 507 über den Z1 bis zum BMW Z4.

Hilfe, mein Haustier hat Corona! Nicht nur Menschen, sondern auch Hunde und Katzen können sich anstecken. Was Halter wissen sollten!

Milliardäre willkommen: Fidschi leidet wie andere Pazifikstaaten besonders unter den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Doch nachdem der Inselstaat jetzt offiziell Corona-frei ist, bietet der Premierminister sein Land als „Paradies für Milliardäre“ an.

„Mein Körper ist meine Sache!“ Die junge Russin Julia Zwetkowa kämpft um nackte Tatsachen. Und wird dafür wegen Verbreitung von Pornografie von den Behörden bestraft.

Auf der Kinderseite die spannende Lebensgeschichte der Wissenschaftlerin Rosalind Franklin und ihrem Forschungsgebiet, ein richtiges DNA-Drama. Sie wäre jetzt 100 geworden, starb aber mit 37 an Krebs. Die Umfrage der Woche hier lautet: Was bedeutet Freundschaft für dich!

Selbst ein Fertighaus will gefeiert werden! Rituale sind ein symbolisches und emotionales Ereignis. Auch beim Hausbau.

Sanktionsdrohung der USA wegen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2: „Defensive Gegensanktionen“ hält der Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft für erwägenswert. Die EU-Gasrechnung könnte um bis zu vier Milliarden Euro pro Jahr steigen, sagt Geschäftsführer Michael Harms – unser Wirtschaftskrimi.

Traumberuf Polizist: Da gibt es ganz schön hohe Hürden… Viele Abiturienten zieht es zur Polizei. Besonders beliebt ist der mit einem Studium verbundene gehobene Dienst. Doch einen der begehrten Plätze zu ergattern, ist nicht leicht. An einer Anforderung scheitern erstaunlich viele Bewerber.

Welche Gefahren der aktuelle Umgang der Klubs mit Talenten birgt: In seltener Offenheit beklagt mit Meikel Schönweitz der Cheftrainer der Junioren-Nationalmannschaften des DFB im Kicker-Interview die Jagd nach Talente - die Spieler sollten nicht wie Aktien und Wertgegenstände behandelt werden, sagt er im Kicker. Klage führt der DFB-Vertreter auch über die zu hohen Gehälter. Abschreckendes Beispiel ist wohl gerade auch der FC Bayern München, der zwei Talente aus der Akademie der TSG Hoffenheim geködert hat, was Geschäftsführer Frank Briel jünst via Stadionmagazin zu geharnischter Kritik veranlasst hat: Es sei diskussionswürdig, „dass der FC Bayern mit einer dreiviertel Milliarde Umsatz nun das Geschäftsfeld der Talent-Abwerbung derart aktiv betreibt.“ Zu diesem Komplex ist auch die Einschätzung von Akademieleiter Tobias Haupt interessant, der schon mehrmals über das Thema geredet hat.

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